DTM: Saisonfinale in Hockenheim 2019

DTM: Finale in Hockenheim

Rocky holt und verliert die Pole

Mike Rockenfeller holt die Pole für das letzte Saisonrennen in Hockenheim, wird aber strafversetzt, Nico Müller staubt ab. Die Gäste aus der Super GT haben Probleme.
Mike Rockenfeller konnte nicht lange jubeln. Der Meister von 2013 hat sich die letzte Pole Position der Saison geschnappt, diese aber umgehend wieder verloren. Der Audi-Pilot fuhr im Qualifying zum 18. und letzten Saisonrennen der DTM in Hockenheim die Bestzeit. Aber: Rockenfeller hatte sich im Rennen am Samstag die dritte Verwarnung eingehandelt, weshalb er um fünf Plätze zurückversetzt wird.
Button-Debüt am Samstag: Hier lesen.
Heißt: Sein Audi-Markenkollege Nico Müller erbt Startplatz eins. Hinter Müller geht BMW-Pilot Timo Glock von Startplatz zwei aus ins Rennen. Dahinter: Jamie Green im Audi vor dem BMW-Duo Joel Eriksson und Marco Wittmann, Rockenfeller und Philipp Eng.
"Ich bin sehr zufrieden, das waren schwierige Bedingungen, Der Regen wurde am Ende nochmal stärker, ich musste alles in die Waagschale werfen. Es war schwierig, wir haben wenig Grip und wir sind nur herumgerutscht", sagte Rockenfeller. Und die Rückversetzung? "So sind die Regeln, im Rennen ist immer noch alles drin."

Jenson Button.

Mr. Qualifying René Rast ließ es mit dem vorzeitigen Titelgewinn im Rücken etwas ruhiger angehen, er geht nur von Startplatz acht aus ins Rennen. "Ich habe leider kein sauberes Qualifying erwischt, habe den Rhythmus nicht gefunden. Dann stehst du halt mittendrin, das ist aber auch kein Beinbruch", sagte Rast.
In der Gesamtwertung hat der zweimalige Meister 307 Punkte auf dem Konto. Müller belegt mit 225 Zählern Rang zwei, Wittmann mit 202 Rang drei. Der Titelkampf in der Teamwertung ist seit Samstag auch entschieden. Da sicherte sich das Team Rosberg mit Rast und Jamie Green mit 419 Punkten die Meisterschaft vor dem Abt-Team mit Müller und Robin Frijns (374 Zähler). Damit sind alle drei Titel 2019 an Audi gegangen.
Wie schlugen sich die Gäste aus der Super GT?
Jenson Button hatte am Samstag Eindruck hinterlassen und für beste Unterhaltung gesorgt, der Brite wurde nach einem sehenswerten Auftritt Neunter. Insgesamt sind fünf Fahrer aus der Super GT in Hockenheim. Am Samstag saß bei Nissan Tsugio Matsuda im Auto, bei Lexus Ryo Hirakawa. Hirakawa wurde 13., Matsuda kam nach technischen Problemen an seinem Nissan nicht ins Ziel.
Der Formel-1-Weltmeister von 2009 analysierte nach seinem Renndebüt schonungslos, dass es viele Unterschiede zwischen DTM und Super GT gibt, die den Japanern Probleme bereiten. "Wir haben viel gelernt. Wir sind in einem Bereich, in dem wir keine Erfahrung haben. Es gibt noch viel zu lernen, ich hoffe, dass wir uns am Sonntag noch verbessern können. Und ich hoffe, dass es nicht nass wird, denn da haben wir große Probleme", sagte er.
Erhört wurde er vom Wettergott nicht, denn es hatte sich am Vormittag eingeregnet in Hockenheim. Und es zeigte sich, dass die Japaner im Nassen vor allem mit den Reifen zu kämpfen hatten. Cassidy geht von Startplatz 16 aus ins Rennen, Button wurde 19. Und Quintarelli. "Wir kommen mit den Reifen nicht gut klar. Das Rennen wird richtig hart werden, wir starten alle weit hinten. Ich hoffe, dass wir uns im Rennen verbessern können", sagte Button.

DTM: Saisonfinale in Hockenheim 2019

Autor: Andreas Reiners

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