DTM: Die besten Bilder vom Lausitzring 2019

DTM: Qualifying am Lausitzring

Titelkampf: Gibt es diesmal volle Attacke?

Audi dominiert auch das Qualifying zum 13. Saisonrennen auf dem Lausitzring. Tabellenführer Rast führt das Audi-Quartett an der Spitze an, Verfolger Müller wird Dritter.
Darf bei Audi diesmal angegriffen werden? Oder gibt es wie zuletzt in Brands Hatch Stallorder und damit verbunden einen Nicht-Angriffspakt? Denn: Audi ist auch am Lausitzring das Maß der Dinge, stellt vier Autos auf die ersten vier Startplätze, hat zudem sechs Boliden unter den ersten Sieben. Und: Tabellenführer Rast holt sich die nächste Pole Position. Der 32-Jährige fuhr im Qualifying zum 13. Saisonrennen die schnellste Runde.
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Er macht damit seinem Namen als „Mr. Qualifying“ mal wieder alle Ehre: Für Rast ist es die sechste Pole Position der Saison, er hat bereits 27 Punkte über das Qualifying geholt. So viele wie kein anderer. „So klar war es heute nicht. Das Griplevel war niedriger als gedacht. Nach der ersten Zeit war der Druck hoch, ich musste abliefern. Ich habe dann eine Runde rausgehauen, die akzeptabel. Deshalb bin ich mega happy. Ich gehe davon aus, dass es einen tollen Kampf geben wird“, sagte Rast.
Rast führt sechs Rennen vor dem Saisonende mit 209 Punkten vor seinem Teamkollegen Nico Müller (170), der seinen Audi auf Startplatz drei abstellte, hinter Markenkollege Jamie Green. Marco Wittmann (BMW) folgt mit 147 Zählern auf Rang drei, Vierter ist sein Markenkollege Philipp Eng (129).

Marco Wittmann startet von Platz fünf in das Rennen am Samstag.

Wittmann fuhr im Qualifying hinter vier Audis auf Startplatz fünf. Bedeutet: Einfach wird es nicht für ihn, im Titelkampf nochmal Werbung für sich zu machen. „Es scheint gang und gäbe zu werden, dass Audi in der Breite sehr stark ist. Wir haben uns zwar in das Sandwich gestellt, das macht unser Leben aber nicht einfacher“, sagte Wittmann: „Wir hoffen, dass sie nicht die krassen Spielchen rausholen.“
Müller hatte zuletzt in Brands Hatch seinen in Führung liegenden Markenkollegen Rast nicht angegriffe, Audi und er mussten dafür eine Menge Kritik einstecken. Der Schweizer meinte: „Die Pole wäre noch schöner gewesen. Wir haben einen Schritt gemacht, aber der direkte Gegner steht schon wieder auf Pole. Das macht es nicht einfacher. Aber hier kann man definitiv überholen“, sagte Müller: „Wir sind hier, um zu gewinnen. Es ist eine heiklere Situation gegen den eigenen Teamkollegen. Wir geben unser Bestes, dass wir es auf der Strecke fair ausfechten.“
Audi stellt dank der Dominanz den Sekt definitiv schon mal langsam kalt, denn die Ingolstädter können an diesem Wochenende den Herstellertitel holen. Dafür müssen sie unter dem Strich auf dem Lausitzring 20 Punkte mehr holen als BMW.
Qualifying Samstag:
1. René Rast (Audi)
2. Jamie Green (Audi)
3. Nico Müller (Audi)
4. Robin Frijns (Audi)
5. Marco Wittmann (BMW)

DTM: Die besten Bilder vom Lausitzring 2019

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Hersteller

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