Unter den mehr als 170 Piloten beim 24-Stunden-Rennen von Deutschland sind auch 16 Deutsche. Aber nur einer startet in der Prototypen-Klasse, die um den Gesamtsieg kämpft: René Rast, der DTM-Meister. Er startet wie zu seinen Audi-LMP1-Tagen für das deutsche Joest-Team, das die Mazda-Werkseinsätze leitet.
Die Erfolgsaussichten sind aber nicht berauschend: Motorprobleme im Qualifying warfen den 31-Jährigen zurück. Er wird nur von Rang 50 aus starten. Und: Die Triebwerke machen nach wie vor Sorgen. Mazda kam schon 2017 nicht wirklich in Schwung. Die Motoren von AER sind nicht nur veraltet, sie halten auch nicht lange.
Rast
René Rast fuhr schon 2017 in Daytona
Trotzdem ist Rast voll motiviert. „Ich werde weitere Rennen in der amerikanischen Sportwagen-Meisterschaft fahren“, erklärt er gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. „Das sind einfach ganz andere Rennwagen wie in der DTM. Sie haben mehr Leistung, wiegen weniger – das macht echt Laune.“
DTM, Mazda-Sportwagen – dabei soll es nicht bleiben. Rast: „Dieses Jahr gibt es keine Überschneidung zwischen DTM und Le Mans. Daher arbeite ich daran, in Le Mans zu fahren. Nicht in der LMP1-Klasse, aber in der LMP2. Der Le-Mans-Gesamtsieg ist ein Lebenstraum von mir.“  
Der Live-Stream zum 24-Stunden-Rennen von Daytona gibt es hier. Start ist um 20.40 Uhr deutscher Zeit: https://imsatv.imsa.com/

Von

Michael Zeitler