DTM: Silly Season auf dem Fahrermarkt
Kommt Felipe Massa?

Durch die Verschlankung von acht auf sechs Autos pro Marke sind die Cockpits in der DTM 2017 rar - doch einige Namen werden trotzdem heiß gehandelt.
Bild: Picture-Alliance
F1-Karriereende nach 250 GP: Felipe Massa im Portrait
Im Zuge der möglichen Reduzierung des Fahrerfeldes ist der Markt in diesem Jahr ordentlich in Bewegung gekommen. Sollte die Reduzierung abgenickt werden, würden bei jedem Hersteller automatisch zwei Plätze wegfallen, auch eine darüber hinaus gehende personelle Neuausrichtung scheint nicht unwahrscheinlich.

Fan-Liebling: Einer wie Massa wäre toll für die DTM
Silly Season hin oder her – die Serie kann einen Namen wie Massa gut gebrauchen. Mal abgesehen vom sportlichen Wert, den ehemalige Fahrer aus der Motorsport-Königsklasse Formel 1 allerdings nicht immer unter Beweis gestellt haben.
Auf die Gerüchte angesprochen, musste Mercedes' DTM-Leiter Ulrich Fritz indes lachen. Immerhin wird den Stuttgartern derzeit auch Audis Titelkandidat Edoardo Mortara ins Cockpit geschrieben. „Für all die Gerüchte, die hier herumschwirren, habe ich die Plätze gar nicht“, sagte Fritz und betonte, er sei mit dem zufrieden, was man habe. Gleichzeitig räumte er aber auch ein: „Er wäre interessant, weil er ein guter Name für die Serie wäre. Wir werden das Thema Fahrer grundsätzlich nach der Saison aussortieren.“ Ein Dementi ist das zumindest nicht.

Das Feld der DTM schrumpft 2017 um sechs Autos
Und damit auch weiß, dass sich diese Fahrer oft schwer tun mit der Umstellung. „Es wäre deshalb interessant, wenn er diesen Weg einschlägt“, so Marquardt der zugleich bestätigte, dass es keinen Kontakt mit Massa gebe.
Eine andere Meinung zu Massa hat das Audi-Lager. „Grundsätzlich bin ich außer dem Vermarktungswert, den er möglicherweise haben könnte, nicht davon überzeugt, dass er das Niveau in der DTM anheben könnte“, sagte DTM-Leiter Dieter Gass. Heißt für Massa: Zwei von drei Türen sind in der DTM wohl bereits zu.
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