DTM

DTM: Startzeiten fix

Nachtrennen sind Geschichte

Die Startzeiten für die anstehende Saison 2019 sind fix. Die Nachtrennen in Misano erleben keine Neuauflage. Zudem entfällt ein Training.
Die Nachtrennen sind nach nur einem Jahr schon wieder Geschichte: Die DTM wird nach der Premiere im Vorjahr in Misano in der anstehenden Saison keine Läufe unter Flutlicht austragen. Wie die Tourenwagenserie am Freitag mitteilte, sind die Startzeiten für die neun Veranstaltungen fixiert: Alle 18 Rennen werden demnach samstags und sonntags jeweils um 13.30 Uhr gestartet. 2018 ging es im italienischen Misano um 22.30 Uhr los. 
Das Problem: Durch den späten Start waren die Rennen „nur“ bei kabel eins übertragen worden, dem Schwestersender von Sat.1. Der TV-Partner der DTM zeigte stattdessen Promi Big Brother. Die Quote der DTM: Mit 460.000 und 410.000 sowohl unter den Erwartungen als auch unter den Möglichkeiten. Auch für die Fans vor Ort war die späte Startzeit vor allem am Sonntag ein Problem. DTM-Chef Gerhard Berger hatte erklärt, dass das Thema Nachtrennen deshalb ein schwieriges sei. Keine Frage: „Es war spektakulär und ich würde es gerne wieder haben, es hat toll ausgehen“, meinte Berger. Aber: „Es ist in der Prime Time und wir bekommen keine gute Sendezeit am Samstagabend zur Prime Time. Das ist ein Problem für uns.“ Auch die Version mit einem Nachtrennen am Samstag und einer normalen Startzeit am Sonntag kam aufgrund des enormen organisatorischen Aufwandes für die TV-Produktion des Nachtrennens nicht infrage. 

Die DTM wird 2019 kein Nachtrenen austragen

So bleibt die DTM 2019 komplett in Sat.1, der TV-Sender wird auch alle Rennen mit seinem „ran racing“-Team live übertragen. Wie schon 2018 beginnen die Übertragungen von den Rennstrecken um 13:00 Uhr mit Streckenvorstellungen, Hintergrundbeträgen und Interviews. Generelle Ausnahme ist Brands Hatch. Aufgrund der Zeitverschiebung steigen die Rennen dort um 14.30 Uhr deutscher Zeit, die Übertragung beginnt um 14 Uhr. „Konstante Startzeiten sind nicht nur für unser Event vor Ort, sondern auch für alle Fans, die die Rennen live im TV oder im Stream verfolgen wollen, wichtig“, sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Daher war es uns ein Anliegen, dass die im vergangenen Jahr gelernten Startzeiten beibehalten werden.“
Eine weitere Neuerung: 2019 wird ein freies Training entfallen. So werden freitags künftig zwei freie Trainings ausgetragen, während am Samstag und Sonntag die Sessions gestrichen werden. Die Fahrer werden an beiden Tagen vormittags direkt die Qualifikation bestreiten, teilte die DTM mit. Lediglich in Brands Hatch, wo die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr aufgrund lokaler Bestimmungen an nur zwei Tagen ausgetragen werden kann, bleibt an beiden Tagen der Dreiklang aus freiem Training, Qualifikation und Rennen bestehen. Als Grund für die Umgestaltung führt die DTM die dichteren Zeitpläne aufgrund des gewachsenen Rahmenprogramms mit unter anderem der neuen W Series, den Porsche Markenpokalen, dem Formula European Masters oder dem Tourenwagen Classics an.

Autor: Andreas Reiners

Fotos: Picture-Alliance

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