Es geht wieder aufwärts mit den E-Auto-Neuzulassungen. Das liegt nicht allein an der Ankündigung neuer Subventionen, sondern auch an den zahlreichen neuen Modellen, die in den vergangenen zwölf Monaten auf den Markt gekommen sind. Auffällig ist dabei, dass zumindest ab der Mittelklasse aufwärts die Anhängelast stärker in den Fokus der Entwickler gerückt ist.

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So ergibt sich bei manchen Herstellern inzwischen eine bislang kaum vorstellbare Situation: Elektroautos dürfen mehr ziehen als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Einerseits, weil das Angebot an zugstarken Dieseln weiter ausgedünnt wird; andererseits, weil die zunehmend ins Programm genommenen Hybride und Plug-in-Hybride in puncto Zugleistung mitunter enttäuschen.
E-Neuheiten ab 1800 Kilo Anhängelast für Caravans und Co.
Die WLTP-Normreichweite muss man mit einem Caravan am Haken leider in etwa halbieren.
Bild: Sven Krieger
Bei Audi kam der Q6 schon Ende 2024, seit Anfang 2025 ergänzt die Schrägheckversion namens Sportback das Programm. Die Basisversionen mit 185 und 225 kW Leistung sind die einzigen E-Schlepper des Marktes über 1800 Kilo Zuglast, die nur einen Motor und keinen Allradantrieb haben.
Bei BMW wächst das Angebot an zugstarken E-Autos weiter. Wichtigste Neuheit ist der neue iX3, der ab Frühjahr 2026 in den Verkauf gelangt: Er ist der erste Serienwagen auf Basis der "Neue Klasse" genannten reinen Elektroplattform von BMW. Beim großen iX wurde an der Antriebstechnik gefeilt.

Hyundai und Kia mit starken Zuglasten

Hyundai hat mit dem wuchtigen Ioniq 9 ein ganz ähnlich konzipiertes E-SUV vorgestellt, das für deutlich weniger Geld 2,5 Tonnen an den Haken nehmen darf. Bei der Schwestermarke Kia gibt es mit dem EV9 ebenfalls ein elektrisches Groß-SUV mit 2,5 Tonnen Zuglast; dem kleineren EV6 brachte das Facelift zum Modelljahr 2025 eine von 1600 auf 1800 Kilo erhöhte Anhängelast bei den Allradversionen.

Mercedes, Volvo und Polestar erweitern ihr Portfolio

Auch Mercedes modifiziert seinen Allradbaukasten mit neuen Versionen der bekannten Modelle. Ganz neu ist der GLC EQ, der auf einer komplett neuen Architektur basiert. Die Volvo-Schwestermarke Polestar überrascht beim fünften Modell der Marke mit sehr futuristischem Design. Bei Volvo selbst bereichert die Pkw-Version ES90 des großen SUV EX90 mit gleicher Technik das Programm.

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Porsche erweitert die Macan-Palette mit dem GTS; und der neue vollelektrische Cayenne mit vollen drei Tonnen Zuglast steht in den Startlöchern. VW hat dem ID.Buzz schon zum Modelljahr 2025 die GTX genannte Allradversion zur Seite gestellt, die zumindest in der kurzen Ausführung 1800 Kilo Anhängelast bietet.

Exoten und Sondermodelle bleiben außen vor

In unserer Marktübersicht nicht berücksichtigt sind exotische Hersteller mit sehr dünnem Händlernetz. Dazu zählen neben einigen chinesischen Newcomern auch die Hyundai-Nobelmarke Genesis, bei der der GV70 Electrified zum neuen Modelljahr überarbeitet wurde. Ebenfalls außen vor bleiben reine Nutzfahrzeuge wie Kastenwagen à la E-Ducato sowie elektrische Pick-ups wie der Maxus eTerron oder der Musso EV von KGM (früher SsangYong).
Grundsätzlich fasst unsere Übersicht die E-Neuheiten mit mindestens 1800 Kilogramm Anhängelast zusammen.

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