e.Go Life: aktueller Stand

e.Go Life: aktueller Stand

E-Stadtauto e.Go wird nachgebessert

Im ersten AUTO BILD-Test hat der e.Go Life nicht überzeugt. Jetzt wird das günstige Stadtauto nachgebessert: e.Go-Chef Günther Schuh erläuterte AUTO BILD die Details!
Bei der Produktion des Elektro-Kleinstwagens "Life" des Aachener Herstellers e.Go kommt es zu Verzögerungen. Bis Ende 2019 könnten deshalb lediglich rund 600 "First Edition"-Exemplare in Kleinserie (unter anderem ohne ESP und Rekuperation) hergestellt werden, sagte e.Go-Chef Günther Schuh gegenüber AUTO BILD. Grund sind "Toleranzabweichungen bei Tests, die sich als Standard etabliert haben". Diese Abweichungen seien laut e.Go zwar nicht sicherheitskritisch, sie könnten aber zu "funktionalen Problemen" führen. Nach der ersten Testfahrt im Mai 2019 urteilte AUTO BILD über diese "Life"-Version: "Keine Kaufempfehlung!" Jetzt erklärte Professor Schuh gegenüber AUTO BILD die Verbesserungen.

Ab Oktober 2019: 50 Autos pro Woche

Bei einem Unterwasser-Test, bei dem die Batterie des Autos für 30 Minuten einen Meter unter Wasser dicht bleiben muss, gab es in einem Fall einen Wassereintritt. Das verschleppte den Wechsel von einer Sandguss- auf eine sogenannte Kokillenguss-Batteriewanne. "Deshalb können wir erst ab Oktober auf eine Produktion von 50 Autos pro Woche kommen", so Schuh. Maßnahmen zur Komfort-Verbesserung wurden eingeleitet: Auf den Felgen sind jetzt 205er-Reifen aufgezogen, und die Feder-Dämpfer-Einstellung wird angepasst. In den Kurven würde nun eine Fliehkraft von 1,12 g erreicht. Professor Schuh: "Das liegt zwischen Porsche GT2 und GT3." Das Trampeln an der Hinterachse sei behoben. AUTO BILD hatte speziell das Fahrverhalten des e.Go Life bemängelt.

Mehr Leistung und besserer Batterieschutz

Bei Volllast hatte bisher das Batteriemanagementsystem die Leistung nach 180 Sekunden zum Schutz des Akkus reduziert (von 54 kW auf 36 kW). Jetzt würde durch eine gleitende Mittelwert-Regelung die Batterie besser geschützt, und es stünde im Durchschnitt mehr Leistung zur Verfügung. Außerdem habe e.Go drei Quellen ausgemacht, an denen es zuweilen zu Klappergeräuschen kam. Das konnte durch neues Dämmmaterial abgestellt werden, führte Schuh aus. Die nun 35 Kilo Dämmung im Auto machten den Wagen um zwei Kilo schwerer.
Beim e.Go Life 60 wird die Nutzung des 23,9-kWh-Akkus vorerst auf 21,5 kWh beschränkt. Das Auto mit ESP und Rekuperation kommt im Oktober 2019 in der 60-kW-Version. e.Go habe von 3300 Vorbestellungen die ersten 150 in feste Bestellungen umgewandelt, die derzeit ausgeliefert würden.
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