Wallbox anbringen: früh planen, Geld sparen
Wallbox bei Neubau einplanen: Darum ist es sinnvoll

Bild: iStock.com/Canetti
Wer privat ein E-Auto fährt, kommt um eine heimische Ladestation meist nicht herum. Gerade beim Bau eines neuen Hauses ist es also durchaus sinnvoll, schon im Vorfeld eine Wallbox miteinzuplanen. In Bestandsbauten ist die Nachrüstung mit einer Wallbox zwar generell möglich, meist aber mit deutlich höheren Kosten verbunden.
Frühzeitige Planung reduziert Kosten
Wie das Portal Aktion pro Eigenheim berichtet, können vorbereitende Maßnahmen für die Anbringung einer Wallbox während des Hausbaus den späteren Kostenaufwand deutlich reduzieren. Demnach ist die nachträgliche Installation in ein bestehendes Gebäude um bis zu viermal teurer als bei der Integration in einen Neubau. Selbst wer bislang noch kein Elektroauto besitzt, sollte beim Hausbau also bereits Vorkehrungen für eine zukünftige Ladestation treffen.
Wallbox in Neubau planen: Darauf kommt es an
Wichtig sei dabei vor allem, schon während der Planung einen geeigneten Ort für die Installation der Wallbox zu wählen. Experten empfehlen eine separate Zuleitung vom Stromkreisverteiler und einen eigenen 3-phasigen Stromkreis mit einer Belastbarkeit von mindestens 32 Ampere. Darüber hinaus sollte man in der Bauphase bereits an ein Rohr für die Energieversorgungsleitung sowie ein zusätzliches Elektroinstallationsrohr zur Steuerung der Anlage denken.
Nicht weniger wichtig ist eine richtige Dimensionierung des Zählerplatzes. Dieser muss neben einem zusätzlichen Zähler auch Platz für eine Überstromschutzeinrichtung bieten. Bei der Wahl einer passenden Wallbox spielen außerdem die Zusatzfunktionen eine wichtige Rolle. Möchte man sein Elektroauto beispielsweise mit Strom aus der eigenen Solaranlage laden, muss man einen entsprechenden Energiemanager installieren. Wer all diese Punkte schon beim Hausbau berücksichtigt, kann sich die oft kostspielige Nachrüstung mit einer Wallbox sparen.
Service-Links







