BMW hat das 24-Stunden-Rennen 2010 auf dem Nürburgring gewonnen. Vor 220.000 Zuschauern steuerten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy ihren BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 zum Sieg. Für den Münchner Automobilhersteller war es bereits der 19. Gesamtsieg beim Langstreckenklassiker in der Eifel. Zudem ist das Werksteam Schnitzer aus Freilassing mit nun fünf Gesamtsiegen die erfolgreichste Mannschaft beim 24-Stunden-Rennen. Auf Platz zwei landete das Farnbacher-Team mit seinem Ferrari 430 GTC (Dominik Farnbacher, Allan Simonsen, Lehman Keen und Marco Seefried). Dennis Rostek, Luca Ludwig, Marc Bronzel und Markus Winkelhock retteten als Drittplatzierte die Audi-Ehre.
Manthey Porsche 911 GT3 R
Das 24-Stunden-Rennen sah die meiste Zeit einen Porsche des Manthey-Teams an der Spitze. Bei gleichbleibend trockenen Bedingungen übernahm schon kurz nach dem Start der Porsche GT3 R mit der Startnummer 1 die Führung von Timo Scheider. Manthey-Startpilot Marcel Thiemann zeigte eine sensationelle Leistung und zog noch auf dem Grand-Prix-Kurs an sechs Fahrzeugen vorbei. Gut 110 Minuten vor Ende des Rennens dann der Schock für die Manthey-Truppe: Holzer rollte mit einem Motorschaden aus. Damit war der Weg zum Sieg für die Schnitzer-BMW-Truppe frei. Trotz Getriebeproblemen rettete das Team den M3 vor Dominik Farnbacher ins Ziel. Bemerkenswert: Hinter dem drittplatzierten Phoenix-Audi fuhr das Schubert-Team mit einem seiner beiden BMW Z4 GT3 (Marko Hartung/Patrick Söderlund/Edward Sandström/Martin Öhlin) auf den vierten Platz.
Peugeot RCZ für 24h Rennen Nürburgring 2010
Bild: Werk
Auch zwei AUTO BILD-Redakteure schafften den Sprung aufs Treppchen: Henning Klipp (44) und Dierk Möller-Sonntag (51) fuhren in ihren Klassen jeweils auf den ersten Platz. Klipp startete in der Klasse D1T auf einem Werks-Peugeot RCZ. Gemeinsam mit seinen drei Teamkollegen fuhr er in 24 Stunden 128 Runden über die Nordschleife und damit drei Runden mehr als die Nächstplatzierten. Die Mannschaft von Dierk Möller-Sonntag fuhr im BMW Z4 (Klasse SP6) des Teams Dörr Motorsport noch schneller: 141 stand am Schluss auf dem Rundenzähler. Möller-Sonntags zweiter Renneinsatz stand unter keinem so guten Stern: Der Audi R8 fiel wegen Reifenpannen und einer Kollision aus und schaffte nur 117 Runden.
Das Gesamtergebnis des 24-Stunden-Rennens als PDF-Download