Die Marke Sharp kennt man eigentlich aus dem Elektrofachmarkt. Nun scheinen die Japaner ihren Wirkungsort aus der Wohnung auf die Straße verlegen zu wollen: Sie haben die Studie zu ihrem ersten Auto vorgestellt. Der Elektro-Van heißt LDK+ und ist in Zusammenarbeit mit dem iPhone-Zulieferer Foxconn entstanden, der ebenfalls unter die Autobauer gehen will.
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Das Design des Sharp-Autos ist kastig und schnörkellos. Fast die komplette Dachfläche ist mir Solarzellen ausgestattet, damit könnte der LDK+ unterwegs Strom tanken.

Innenraum mit riesigem Fernseher

Ziemlich spannend ist, wie Sharp sich Innenraum des Vans vorstellt. Denn die Marke hat es sich nicht nehmen lassen, einen riesigen Fernseher in die Studie einzusetzen. 65 Zoll misst das gute Stück im hinteren Bereich des Autos. Der Bildschirm ist nicht nur zur Unterhaltung gedacht, mit ihm soll auch Videotelefonie oder mobiles Arbeiten möglich sein. Dann würde der LDK+ zum fahrenden Büro werden.
Sharp LDK+ Concept
Wohnzimmer-Atmosphäre auf den hinteren Plätzen des LDK+: Flüssigkristalle dunkeln die Scheiben auf Wunsch ab.
Bild: Sharp K.K.
Für die passende Atmosphäre soll künstliche Intelligenz sorgen. Die stellt die Bildschirmhelligkeit und die Klimaanlage automatisch ein.

Antrieb und Marktstart

Zu Akku und Antrieb gibt es indes noch keine Infos. Nur, dass bidirektionales Laden möglich sein soll und das Auto damit auch zur Stromquelle werden kann, wurde mitgeteilt. Da es allerdings auf dem Foxtron Model C basiert, das bereits als Luxgen N7 in Taiwan verkauft wird, könnte man für den LDK+ den Antrieb praktischerweise übernehmen.
Sharp LDK+ Concept
Auf dem Heck ist ein riesiger Sharp-Schriftzug eingeprägt. Die Rücklichter sind weit unten positioniert.
Bild: Sharp K.K.
Dann wären 176 kW (239 PS) und 340 Nm Leistung drin, angetrieben werden die Hinterräder. Beim N7 ist eine 60-kWh-Batterie verbaut, die Studie war mit 80 kW ausgestattet. Bis eine Serienversion des Sharp LDK+ kommt, dauert es allerdings noch eine ganze Weile. Ein Sprecher teilte "Automotive News" mit, dass man anpeile, 2030 die ersten Autos zu verkaufen.