ETCR: neue Tourenwagenserie

Das Gegenteil von Formel E

Die ETCR will die erste internationale Tourenwagenmeisterschaft mit Elektromotoren sein. Und geht trotzdem einen anderen Weg als die Formel E.
Die erste internationale Elektro-Tourenwagenmeisterschaft ETCR nimmt weiter Formen an: Am 24. Juli soll am Salzburgring das erste Rennen stattfinden – sofern das Coronavirus das zulässt.
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Wieder eine Elektro-Rennserie also. Aber die ETCR geht einen ganz anderen Weg als die Formel E. Hier sind die Rennautos keine Einheitschassis, sondern dürfen von den Herstellern selbst designt werden. Dafür sind die Motoren nicht für die Entwicklung frei. Jeder Hersteller bekommt also den gleichen Mittelmotor, der mit 680 PS die Hinterachse antreiben wird. Die Batterien mit einer Kapazität von 65 Kilowattstunden wird Williams zur Verfügung stellen.

Mattias Ekström geht in der ETCR an den Start

Inzwischen sind drei Hersteller schon fix: Seat mit dem Cupra e-Racer, Hyundai mit dem N Veloster ETCR und Alfa Romeo mit der Giulia.
Für Cupra stehen auch schon die ersten Fahrer unter Vertrag: Ex-DTM-Star Mattias Ekström wird auf Jordi Gené treffen, den Bruder des ehemaligen Formel-1-Fahrers Marc Gené.
Lisheng Racing – als Nio333 auch in der Formel E vertreten – ist als erstes Rennteam bestätigt. Wahrscheinlich mit einem bisher noch nicht weiter spezifizierten Elektroauto aus China.
Die Rennen unterscheiden sich auch grundsätzlich von der Formel E, aber auch vom Verbrenner-Pendant, dem Tourenwagen-Weltcup. Die Events werden nämlich im Rallycross-Stil in verschiedenen Gruppen und einem K.O.-System ausgefahren.
Weitere Hersteller zeigen Interesse an der ETCR, darunter Volkswagen. Der Elektro-Motorsport boomt bei den Automobilherstellern und die ETCR bietet die Möglichkeit, die Serienautos konkret zu bewerben und nicht nur – wie in der Formel E – Emotionen für E-Autos zu wecken.

Fotos: Hersteller

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