Mit der Neuen Klasse hat BMW eine neue Designsprache eingeführt, erster Vertreter ist der iX3. Der polarisiert nicht nur eingefleischte BMW-Fans – auch ein prominenter Designer meldet sich kritisch zu Wort: Frank Stephenson, einst selbst für BMW tätig und am Design des ersten X5 beteiligt.

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Von der neuen Linie zeigt er sich wenig überzeugt. In einem Kommentar für Top Gear zieht er ein nüchternes Fazit: "Netter Versuch, aber beim nächsten Mal klappt es bestimmt besser."

Die Nieren fallen beim Designer durch

Vor allem an der Front übt Stephenson viel Kritik. Die Nieren stünden zu eng beieinander und erinnerten ihn an "Biberzähne". Den unteren Lufteinlass findet er optisch "überladen" – als Elektroauto benötige das SUV gar nicht so viel Kühlluft.
BMW iX3 50 xDrive schräg von hinten vor moderner Architektur.
Designer Frank Stephenson bemängelt beim iX3 auch die Kennzeichenpositionierung. Deren Vertiefung sei größer als nötig.
Bild: BMW Group
Auch die neue Lichtsignatur gefällt ihm nicht. Die klassischen Angel Eyes seien durch "Schlangenaugen" ersetzt worden.

Das Heck wirke unscheinbar

Hinten attestiert er dem iX3 eine gewisse Unscheinbarkeit. Er bedauert, dass die L-förmigen Rückleuchten verschwunden sind.
Im Profil vermisst er zudem Dynamik. Lediglich die betonten Radhäuser strahlten Spannung aus, wirkten seiner Ansicht nach jedoch "deplatziert", da sie nicht mit der insgesamt zurückhaltenden Seitenlinie harmonierten.