Fahrbericht Audi Q7 3.0 TDI clean diesel
Saubermann

Von wegen Umweltschädling: Für nur 2000 Euro Aufpreis gibt's jetzt den Audi Q7 3.0 TDI als clean diesel. Der erfüllt jetzt schon Euro 6, und beruhigt damit auch das Umweltgewissen.
- Thomas Rönnberg
Die allgegenwärtige Umwelt- und Wirtschaftskrisenpropaganda zeigt Wirkung: Speziell große Autos, die kaum vom Abwrackprämien-Strohfeuer erfasst werden, verkaufen sich eher schleppend. So geht auch die Nachfrage nach dem großen Audi Q7 zurück – nicht allein, weil ihm der kleine Bruder Q5 Käufer wegnimmt. Zeit für ein Facelift. Das Umweltgewissen beruhigt der neue TDI clean diesel, der mit SCR-Kat nicht nur voll USA-kompatibel ist, sondern auch schon die künftige Euro 6-Abgasnorm erfüllt. Wenn Motoren auf niedrigeren Schadstoffausstoß getrimmt werden, hatte das bisher fast immer eine schlechtere Fahrbahrkeit und einen erhöhten Verbrauch zur Folge. Anders beim "Ei des Kolumbus" gegen die speziell bei Dieselmotoren auftretenden Stickoxidemissionen: dem SCR-Kat mit Harnstoffeinspritzung. Dabei werden mit der so genannten Selektiven Katalytischen Reduktion (SCR) rund 90 Prozent der schädlichen der bei hohen, wirtschaftlichen Verbrennungstemperaturen entstehenden Stickoxide in Wasserdampf und harmlosen Stickstoff zerlegt. Nötig ist dazu Ammoniak, der aus der fein dosiert ins Abgas eingespritzten Harnstofflösung namens Ad-Blue gewonnen wird.
Der Sechszylinder-Diesel reagiert überdurchschnittlich angenehm

Bild: Werk
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