Fahrbericht Cargrapfic V8 Vantage
Macht und Nebel

Selbst reichlich undurchsichtiges Wetter kann nicht verschleiern, dass dieser in Landau veredelte Aston Martin das Zeug zum Dominator hat. Der kleine Lord versteht es, seine Besatzung zu verwöhnen.
- Ben Arnold
Warum sich Thomas Schnarr, Geschäftsführer von Cargraphic, in den V8 Vantage verliebt hat? Nicht nur, weil der Brite ein heißer Feger ist, sondern auch weil der Kofferraum des Aston Martin gleich zwei Golfbags schluckt. Klang, Leistung und Optik schienen dem Chef hingegen noch minimal verbesserungsfähig. Der Schritt zum kompletten Tuningprogramm war folgerichtig ein kleiner. Der Veredler aus Landau bemüht sich sichtlich, das Aroma des Briten nicht zu verfälschen und verzichtet deshalb auf den Einsatz aufdringlicher Geschmacksverstärker.
Der Aston Martin präsentiert sich von außen und innen unverwechselbar

Bild: Lena Barthelmeß

Bild: Lena Barthelmeß
Was für ein Freudenspender
Dürften wir uns eine weitergehende Tuningmaßnahme aussuchen, stünde ordentliches Sportgestühl auf dem Wunschzettel obenan – die konturlose Serienlösung überzeugt nicht. Über die Leistungssteigerung vermögen wir kein finales Urteil abzugeben, verfügen wir doch lediglich über Subjektiveindrücke. Es bräuchte einen ausgiebigen Test, um ihre Wirksamkeit kompetent analysieren zu können. Wobei der Aston Martin, grundsätzlich betrachtet, verdammt gut geht. Und sein weder mit Drehmoment noch -freude geizender Saugmotor alle Anlagen zum Freudenspender mitbringt. An die Lebendigkeit eines gut gehenden Porsche 911 kommt der V8 Vantage freilich nicht heran. Dafür schluckt der Kofferraum des Zuffenhauseners nicht einmal eine Golftasche.
Service-Links