Fahrbericht Irmscher GT i40
Die kleine Corvette

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Ein offener Zweisitzer mit einem Boller-V8 und 480 PS? Klingt nach Corvette. Oder nach einem Roadster aus Schwaben – dem Irmscher GT i40 auf Basis des Opel GT.
Ein Opel GT, na klar. Netter Roadster mit bravem Vierzylinder-Motor, man kennt ihn ja. Aber halt, wie klingt denn der? Das Blubbern untenrum und der brüllende Heavy Metal obenraus – eine solche Musik spielt nur ein V8, ein richtiger, großer, fetter Ami-V8. Die Antwort heißt GT i40 und ist der Hammer von Irmscher – der endgültige Opel GT. Deutschlands großer Opel-Tuner hat seinen Betrieb in Remshalden bei Stuttgart 1968 eröffnet. Im selben Jahr stellte Opel den Ur-GT vor – die Westentaschen-Corvette. Auch der Opel GT von heute, der ohnehin in den USA gebaut wird, ähnelt der Corvette, nur nicht beim Motor. Irmscher ändert das. Die Schwaben bauen den V8 aus der Corvette ein. Das klappt mit einigen Umbauten im Motorraum. Mit fein bearbeiteten Zylinderköpfen und scharfer Nockenwelle leistet der Sechsliter 480 PS. 16 Ventile, Stößelstangen und Kipphebel – das klingt wie Lowtech, dreht aber fast bis 7000 Touren und geht ab wie der Vesuv beim Ausbruch.
Der brachiale Achtzylinder ist so leicht wie die Serienmaschine

Bild: Jens Mönnich
Beim Preis bewegt sich der GT i40 auf Corvette-Niveau

Bild: Jens Mönnich
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