Fahrbericht: Kia cee'd auf der IAA 2009
Neu mit Tiger-Nase

Kia hat seinen Golf-Gegner cee'd überarbeitet und ihm eine neue (Tiger)-Nase spendiert. AUTO BILD-Redakteur Tomas Hirschberger hat den Koreaner bereits vor seinem IAA-Debüt gefahren.
- Tomas Hirschberger
Das ging ja fix. Nach noch nicht einmal drei Jahren hat Kia seinen Korea-Golf cee'd überarbeitet. Und zwar gründlich. Fast kann man schon von der zweiten Generation des cee'd sprechen. Nun fragt man sich, war der alte so schlecht, oder lernen die Koreaner einfach so schnell? Nein, so richtig übel war der cee'd ja nun wirklich nicht. Immerhin wurden europaweit bereits über 230.000 Stück verkauft, in Deutschland immerhin rund 38.000. Die erste Ausfahrt mit dem facegelifteten cee'd, der nun zur IAA in Frankfurt anrollt, offenbart aber auch die bisherigen Schwächen des in Zilina (Slowakei) gebauten Kompaktwagens.
Garantie: sieben Jahre oder bis 150.000 Kilometer

Bild: Werk
Der neue Diesel überzeugt

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Moderater Aufpreis von 395 Euro
Wer den bisherigen cee'd kennt, und nun den neuen fährt, wird sich vor allem die überarbeitete Fahrwerksabstimmung wundern. Und sich fragen: Warum nicht gleich so? So komfortabel, ausgewogen und leise hätten die ersten cee'd-Kunden ihren Liebling sicher auch gerne gehabt. Jetzt kann man durchaus von einer Abstimmung sprechen, vorher tapste der cee'd eher übermotiviert straff in jede Querfuge hinein. Weniger Fahraktiv ist der Golf-Konkurrent durch die Maßnahmen nicht geworden, zumal auch die Servolenkung nun besser auf den Fahrer hört. All die deutlichen Verbesserungen lässt sich Kia mit einem moderaten Aufpreis von 395 Euro zum Vorgänger vergüten. Das Basismodell bleibt mit 14.430 Euro vom Aufpreis verschont. Noch erwähnenswert: Während man bislang beim cee'd ausschließlich auf Pakete angewiesen war, lassen sich nun viele Sonderausstattungen einzeln bestellen. Da fährt man im Zweifel sogar günstiger als bisher. Besser sowieso.
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