Fahrzeugkonzept motio
Das will die neue Käufergeneration

Wenn man wissen will, was junge Leute von einem Auto erwarten, sollte man sie einfach fragen. Die Aachen University hat das getan – und die Wünsche auch gleich umgesetzt. Heraus kam das Fahrzeugkonzept motio.
- Stephanie Kriebel
Wie sieht Mobilität künftig aus? Was erwarten junge Menschen von einem Auto? Das wollte das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University wissen und hat im Rahmen des im Projekts "StudentCar" eine Marktstudie erstellt. Zur Freude der Hersteller und zum Nutzen der künftigen Kunden, denn wenn man seine Wünsche klar äußert, stehen die Chancen besser, dass sie auch erfüllt werden. Und so mussten die insgesamt 1200 teilnehmenden Schüler und Studenten im Alter zwischen 15 und 29 Jahren zunächst eine Menge Fragen beantworten. Etwa, was an heutigen Autos stört oder wie junge Menschen ihr Auto nutzen. Aber auch nach dem bevorzugten Fahrzeugtyp, dem Budget oder der nötigen Unkonventionalität fragten die Forscher. Auf diese Weise entstand eine Anforderungsliste als Grundlage für ein entsprechendes Fahrzeugkonzept. Die wichtigsten Stichpunkte: Individualität, Fahrfreude, Sicherheit, Effizienz und Flexibilität. Dass man für die Jugend das Rad offenbar nicht neu erfinden muss, war ebenfalls ein wichtiger Erkenntnisgewinn. Auf dem Wunschzettel stand ein grundlegend konventionelles Fahrzeugkonzept mit innovativen Details.
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Selbstverständlich ist auch die äußere Erscheinung wichtig. Schließlich möchte man sich über sein Auto auch ausdrücken können. Das funktioniert beim motio in ungewöhnlich prägnanter Weise, denn über die Tagfahr-LEDs kann die derzeitige Stimmung des Fahrers angezeigt werden. Auch beim Thema Farbe ist Individualität angesagt. Zwar wird es den motio zunächst nur in weiß geben, für das Dach und die Motorhaube stehen allerdings mehrere Farbtöne zur Verfügung. Die übrige Farbgestaltung erfolgt über Folien, die vorgefertigt gekauft oder individuell gestaltet werden können. Der Preis liegt bei studentenfreundlichen 9900 Euro. Geplant ist ein Produktionsvolumen von 60.000 Einheiten.
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