Ferrari-Drama in Monza! Leclerc spricht nach Mega-Crash
Nach Horror-Crash: Leclerc klagt über Schmerzen

Ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel in Monza erlebt Charles Leclerc einen heftigen Abflug.
Bild: Ferrari
Der Monegasse liegt auf Platz vier, als sein Ferrari in der ultraschnellen Parabolica plötzlich ausbricht. Leclerc steht auf dem Gas, das Heck kommt herum. Er versucht noch, den Wagen mit einem Gegenpendler abzufangen – vergeblich.
Der Ferrari schießt von der Strecke und schlägt heftig in die Reifenstapel ein. Leclerc kann das Wrack zwar selbstständig verlassen, der Crash steckt ihm aber sichtbar in den Knochen. Neben der Strecke muss er sich zunächst im Schatten hinsetzen.
Das Rennen wird mit der Roten Flagge unterbrochen.
Leclerc: „Habe mich schon mal besser gefühlt“
Nach seiner Untersuchung im Medical Center meldet sich Leclerc schließlich selbst zu Wort.

Ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel in Monza erlebt Charles Leclerc einen heftigen Abflug.
Bild: Ferrari
„Ich fühle mich okay. Ganz klar habe ich mich schon mal besser gefühlt“, sagt der Ferrari-Star. Unmittelbar nach dem Einschlag habe er vor allem Beschwerden an den Augen gespürt: „Zunächst haben sich die Augen nicht gut angefühlt. Hier und da ein paar Schmerzen, aber in ein paar Stunden sollte es schon besser gehen.“
Doch Leclerc beschäftigt noch etwas anderes: Warum ist sein Ferrari überhaupt so plötzlich ausgebrochen? „Ich war auf dem Gas, dann ist das Heck gekommen“, schildert er den Unfall. Dann folgt ein Satz, der Ferrari aufhorchen lassen dürfte: „Es hat sich komisch angefühlt. Das müssen wir uns anschauen.“
Schon wieder die Parabolica!
Für Leclerc ist der Unfall auch eine böse Erinnerung. Schon beim Italien-GP 2020 war er in der Parabolica heftig abgeflogen und in die Reifenstapel gekracht. Sechs Jahre später erwischt es ihn ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel wieder an nahezu derselben Stelle.
Wieder Monza. Wieder die Parabolica. Wieder ein heftiger Leclerc-Crash.
Für Ferrari endet das Heimrennen damit enttäuschend: Während Leclerc schon nach vier Runden zuschauen muss, kann Lewis Hamilton die Hoffnungen der Tifosi auch nicht retten. Der siebenmalige Weltmeister bringt den zweiten Ferrari nur auf Platz sechs ins Ziel.
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