Kommt es? Kommt es nicht? Die Gerüchte zu einem Ferrari-SUV gibt es schon seit Jahren. Inzwischen ist sicher: Das SUV von Ferrari kommt und hat sogar schon einen Namen. Das sogenannte "FUV" (Ferrari Utility Vehicle) heißt Purosangue (Vollblut) und soll das schnellste Fahrzeug seiner Klasse werden. AUTO BILD hat alle Infos zu diesem, vor allen für Ferrari, historischen Modell!
Lamborghini hat den Urus, Bentley den Bentayga, Rolls-Royce den Cullinan, Aston Martin seit Kurzem den DBX und Porsche schon lange den Cayenne im Angebot. Der Markt der Luxus-SUVs boomt. Nach dem Erfolg der Konkurrenz scheint auch für Ferrari der Schritt in Richtung SUV unausweichlich. Bestes Beispiel ist die Marke Lamborghini, die für ihr SUV Urus sogar das Werk in Sant'Agata Bolognese erweitert und 2019 mit knapp 5000 verkauften Urus den Absatz beinahe verdoppelt hat.

Purosangue mit neuem V6-Turbo

Wie es aktuell aussieht, wird der Purosangue bei Ferrari die GTC4-Lusso-Modellreihe ersetzen. Die ersten, stark getarnten Erlkönige sind bereits rund um Maranello unterwegs. Was wir wissen: Das erste SUV von Ferrari bekommt vier Türen, aber keine störenden B-Säulen. Angetrieben wird der Purosangue vom völlig neu entwickelten V6-Turbo-Benziner, der optional auch mit Hybridantrieb angeboten wird. Die Systemleistung könnte bei über 700 PS liegen. Ein V8 oder V12 im Purosangue ist eher unwahrscheinlich, aber zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht völlig ausgeschlossen. Zudem steht das SUV auf der neu entwickelten Frontmotor-Plattform, die in Zukunft auch für andere Modelle eingesetzt werden dürfte. Bei der Optik dürfte sich der Purosangue am Maserati Levante orientieren, die Dachlinie wird voraussichtlich stark nach hinten abfallen.

Das FUV kommt 2021

Im Innenraum wird das SUV alle Annehmlichkeiten eines Luxus-SUVs bieten und auf die neue digitale Cockpit-Architektur setzen, die teilweise bereits im Roma und dem SF90 Stradale zu finden ist. Ursprünglich sollte der Purosangue bereits 2020 zum Preis von etwa 300.000 Euro auf den Markt kommen. Der neue Ferrari-Chef Louis Carey Camilleri hat den Marktstart aber auf 2021 verschoben, um das Modell zu perfektionieren.