Ferrari SF90 Stradale (2022): Crash, Unfall, Video, Probefahrt
500.000 Euro teurer Ferrari SF90 Stradale bei Probefahrt gecrasht

In Dubai wurde ein 1000 PS starker Ferrari SF90 Stradale gecrasht. Besonders bitter: Der über 500.000 teure Sportler war ein Leihwagen. Mit Video!
Bild: Instagram/bad.drivers.official
Wenn die Fahrt im Traumauto zum Albtraum wird ... Auf Instagram macht gerade ein Video die Runde, das zeigt, wie ein junger Mann einen über 500.000 Euro teuren Ferrari SF90 Stradale crasht. Besonders bitter: Das Auto gehörte ihm nicht einmal!
Der kurze Clip wurde vom Beifahrer aufgenommen und zeigt, wie der Fahrer bei ungefähr 120 km/h in den dritten Gang zurückschaltet und offensichtlich zu viel Gas gibt. Der 1000 PS starke Ferrari bricht nach rechts aus, der Fahrer kommt mit dem Gegenlenken nicht hinterher, das Auto kracht gegen den Bordstein.
In der nächsten Sequenz ist der Schaden zu sehen: Die Frontschürze ist hinüber, und der Ferrari verliert (vermutlich) Kühlwasser. Außerdem haben zwei Airbags ausgelöst, und auch die Aufhängung dürfte etwas abbekommen haben, verletzt wurde niemand.
Und auch wenn der Schaden am Auto auf den ersten Blick überschaubar scheint, so dürfte die Reparatur alles andere als günstig werden. Wer für den Schaden aufkommt, ist ungewiss, denn der bis zu 340 km/h schnelle und inzwischen deutlich über 500.000 Euro teure SF90 Stradale war ein Leihwagen.
Passiert ist der Unfall in Dubai, und bei dem Fahrer handelt es sich um den ukrainischen Investor Alex Slobozhenko, der unter anderem das Marketingunternehmen "Traffic Devils" gegründet und ein Faible für schnelle Autos hat. Er soll einen Lamborghini Huracán Evo, einen Mercedes-AMG S 63 und zwei Mitsubishi Lancer Evo besitzen.
Technischer Defekt oder mangelndes Talent
Laut "Automedia" soll Slobozhenko den SF90 in Dubai getestet haben, um zu schauen, ob sich der Umstieg vom 640 PS starken Lamborghini Huracán Evo lohnt. Nach dem Crash sollte er diesen Schritt allerdings noch mal überdenken. Slobozhenko ist zwar der festen Überzeugung, dass ein technischer Defekt die Ursache für den Unfall war, doch für uns sieht es eher nach mangelndem Talent aus. 1000 PS kann eben nicht jeder kontrollieren.
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