Fiat, Alfa-Romeo, Jeep, Iveco: Verdacht auf Abgasbetrug

Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Iveco: Verdacht auf Abgasbetrug

Polizei bittet Besitzer von Dieselautos, sich als Zeugen zu melden

Die Polizei in Hessen ermittelt gegen Fiat Chrysler wegen des Verdachts auf Abgasbetrug. Autobesitzer sollen sich bei der Polizei als Zeugen melden.
(Reuters/lhp) Mitten in der Fusion mit dem Peugeot droht Fiat Chrysler ein Abgasskandal in Deutschland. Wegen mutmaßlichen Abgasbetrugs ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt nach eigenen Angaben bei Marken von Fiat Chrysler und dem Schwesterkonzern CNH Industrial, der Nutzfahrzeuge unter dem Namen Iveco produziert. Mehr als 200.000 Fahrzeuge seien wegen des Verdachts illegaler Abschalteinrichtungen von der Stilllegung bedroht, teilte die Behörde am 22. Juli 2020 mit. Die Ermittler ließen Objekte in Deutschland, Italien und der Schweiz durchsuchen.
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Die Staatsanwaltschaft äußerte sich zwar nicht zu den Konzernnamen, nannte aber deren Marken Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco. Sie hegt den Verdacht, dass in einer Reihe von Pkws und Nutzfahrzeugen Dieselmotoren mit Abschalteinrichtungen verbaut wurden, um bei Abgastests Stickoxidwerte zu manipulieren. Die Ermittlungen umfassten den Zeitraum von 2014 bis 2019.

Besitzer sollen sich als Zeugen melden

Nach Angaben einer Behördensprecherin werden neun Personen, die in Italien leben, des Betrugs beschuldigt. Durchsucht worden seien Gewerbeobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, in der italienischen Region Piemont sowie im Schweizer Kanton Thurgau. Käufer der betroffenen Fahrzeuge würden aufgerufen, sich als Zeugen bei der Polizei zu melden. Hier gibt es alle wichtigen Informationen!

Anfang 2021 steht die Fusion mit Peugeot an

Fiat Chrysler erklärte, das Unternehmen arbeite uneingeschränkt mit den Ermittlern zusammen. CNH Industrial wollte zunächst keine Stellungnahme abgeben. Beide Konzerne haben dieselben Wurzeln und werden von der italienischen Industriellenfamilie Agnelli über ihre Holdinggesellschaft Exor kontrolliert. Fiat Chrysler und Peugeot wollen sich bis Anfang 2021 zusammenschließen. Wegen massenhafter Diesel-Abgasmanipulation gerieten in Deutschland unter anderem der Volkswagen-Konzern und seine Tochter Audi ins Visier der Strafverfolger. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen entsprechender Verdachtsmomente auch beim japanischen Autohersteller Mitsubishi.

Stichworte:

Diesel Abgasskandal

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