Nach drei Generationen Fiat Punto war 2018 vorerst Schluss. Punto Nummer drei war besonders tapfer – er hielt satte 14 Jahre durch, bis Fiat den Stecker zog. Ein angedachter Nachfolger wurde nur in Brasilien verwirklicht und kam dort als Fiat Argo auf den Markt. Nach der Mega-Fusion von FCA und PSA zum Stellantis-Konzern könnte der Name Punto nun aber zurückkehren. Fiat ließ nämlich verlauten, dass die Marke 2023 wieder ins B-Segment einsteigen werde.
Hinweis
Gebrauchte Fiat Punto mit Garantie
Bestätigt wurde der Kleinwagen von Stellantis-CEO Carlos Tavares persönlich. Während der Vorstellung des Halbjahresberichts gab Tavares einen Ausblick auf die Zukunft einiger Konzernmarken, darunter auch Fiat. Demnach werde es von der italienischen Marke ab 2023 wieder einen Kleinwagen geben, wobei es sich ziemlich sicher um den Punto-Nachfolger handeln dürfte.

Neuer Fiat Punto mit Motoren zwischen 75 und 136 PS

Mehr ist zum Fiat Punto offiziell noch nicht bekannt. Einzige logische Basis wäre aber die CMP-Plattform, auf der auch Peugeot 208 und Opel Corsa F aufbauen. In Sachen Antrieben gäbe es dann auch für den Punto eine Auswahl von Dreizylinder-Benzinern und Vierzylinder-Dieseln, die zwischen 75 und 130 PS leisten. Wichtiger: Die Plattform würde auch einen 136 PS starken Elektroantrieb ermöglichen, mit dem die Konzerngeschwister rund 300 Kilometer Reichweite schaffen.
Fiat Punto
Konkrete Hinweise aufs Design des neuen Fiat Punto gibt es noch nicht. Eine Ähnlichkeit mit dem großen Bruder Tipo ist aber wahrscheinlich.

Fiat Punto mit der Optik vom großen Bruder Tipo

Wie der neue Punto aussehen könnte, nehmen wir schon einmal mit einer Computerillustration vorweg. Die Abmessungen (gut vier Meter Länge) würde der Fiat Punto von Opel Corsa und Peugeot 208 übernehmen, gleichzeitig setzt er aber eigene Designakzente. AUTO BILD hat dem Punto in der Illustration grimmige Scheinwerfer mit markanten Tagfahrlichtstreifen spendiert. Zusammen mit Form und Gitterstruktur des Kühlergrills zitiert die Front das Tipo-Facelift. Wie bei seinen beiden Geschwistern dürften zumindest in den unteren Ausstattungslinien Halogenscheinwerfer zum Einsatz kommen. Zumal Fiat bei Stellantis unterhalb von Opel und Peugeot platziert ist.
Hinweis
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Die Einstiegs-Markenplatzierung im Stellantis-Konzern würde möglicherweise auch ein paar einfachere Materialien im Innenraum bedeuten. Dafür könnte aber der Preis unterhalb von Corsa (ab 14.600 Euro) und 208 (ab 15.940 Euro) liegen. Knapp unter 13.000 Euro Einstiegspreis wären durchaus realistisch, wenn der nächste Fiat Punto 2023 auf den Markt kommt.