Ford Edsel: DEKRA-Mann sammelt anstößige Autos
Der Sammler der schamlosen Fords

Der Ford Edsel weckte schlüpfrige Fantasien und endete als einer der größten Misserfolge der Autogeschichte. Ein DEKRA-Mann hat gleich drei Exemplare des Autos, dessen Kühlergrill die USA erregte.
Bild: Angelika Emmerling
- Lukas Hambrecht

Das Marketing versprach zu viel, die Presse war gehässig und schon war der Ruf des Edsel ruiniert.
Bild: Angelika Emmerling

Günter Schiele liebt Edsel jeder Größe.
Bild: Angelika Emmerling
Erst Porsche, dann die Amis

An diesem Kühlergrill beziehungsweise an seiner Form störte sich das prüde Amerika.
Bild: Angelika Emmerling
AUTO BILD US CARS: Blick ins Heft für amerikanische Fahrkultur
Kein schlechtes Auto

Drei Edsel, zwei von 1958 und einer von 1960, gehören Günter Schiele.
Bild: Angelika Emmerling
Ein Opfer seines eigenen Marketings
Eher wurde er zum Opfer seiner eigenen Marketingkampagne. "Never before a car like it" – ein Auto wie keines vor ihm, protzten die Werbetexter. Die Kundschaft erwartete ein Fahrzeug, das mit Atomantrieb fuhr und Blaubeerpfannkuchen backen konnte – und war enttäuscht von einem soliden Auto der oberen Mittelklasse, einem Quasi-Mercury mit komischem Namen, der tragischerweise auf Edsel Ford, Henrys Sohn, zurückging. "Die Presse war gehässig und der Ruf des Edsel ruiniert", erklärt Schiele, der ein Herz für Außenseiter hat und ausnahmslos selbst schraubt. Zum Leidwesen der Autobauer ist er in seinem Job weniger gnädig als mit den Unzulänglichkeiten seiner klassischen Amis.
Service-Links









































































































































