Ford Explorer 2011: Vorstellung
Nix für Europa

Die Zeit magerer Häppchen ist vorbei. Ford zeigt uns endlich die volle Breitseite des neuen Explorer. Der uralte V8 ist eingemottet, moderne Motoren halten Einzug. Ab Winter 2010 steht er in den USA beim Händler.
- Stephan Bähnisch
Beim ersten Blick auf den neuen Ford Explorer stutzt der Betrachter: Der Ami sieht von vorn verdächtig wie ein aufgeblasener Range aus. Gut, spätestens in der Seitenansicht ist es vorbei mit den Ähnlichkeiten, und der Explorer ist auch zwei Nummern größer als der Brite. Der Wirbel um den Explorer in den USA ist dennoch riesig, er ist nämlich so etwas wie das Brot- und Butter-SUV der Amerikaner. Er ist groß (exakt fünf Meter lang und fast 2,30 Meter breit) und vor allem billig. Einen BMW X5 oder eine Mercedes M-Klasse kann sich längst nicht jeder leisten, aber ein Explorer für unter 30.000 Dollar (circa 22.500 Euro) geht (fast) immer. Und der Ford ist sogar eine Klasse größer.
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Dazu gibt es wie üblich in den USA jede Menge elektrische Helferlein. Auch bei der Sicherheit hat Ford ordentlich nachgelegt. So sind unter anderem ein Toter-Winkel-Assistent oder eine Geschwindigkeitsregelung mit Abstandswarner zu haben. Und der Explorer wird (mit Allradantrieb) richtig geländetauglich: Er bekommt das Terrain Response System von Land Rover, bei Ford "Terrain Management System" genannt. Per Drehknopf lässt sich der Antriebsmodus wählen, so wühlt sich der Explorer wohl auch durch groberes Terrain. Bis zum Winter 2010 müssen sich die US-Kunden noch gedulden, dann gibt es den neuen Explorer beim Händler.
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