Ein potentes Supercar wie den Ford GT zu besitzen, vor allem aber zu beherrschen, das gehört zu den Dingen, auf die viele Menschen stolz wären. Wenn die Möglichkeiten aber nur zum Besitzen, nicht aber zum Meistern des 550-PS-Sportlers reichen, dann regt sich schnell Häme im Netz. So wie bei diesem jüngsten Supercar-Crash, bei dem der 50-jährige Besitzer aus Boca Raton in Florida seinen kürzlich ersteigerten Ford GT schrottete.
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Die Häme im Netz blieb dem Fahrer nicht erspart. Die Kommentare lauteten von "Wink von ganz oben: Du hast dieses Auto nicht verdient. Crashe lieber Mazda MX-5, das ist nicht so teuer, und weniger Leute werden Dich hassen" bis zu "Geh mal lieber zu Fuß" hieß es auf Facebook.

Beim Schalten ins Schleudern geraten

Was war passiert? Mehrere US-Medien zitieren aus dem Polizeireport, wonach der Mann am vergangenen Freitag gegen 18 Uhr mit dem Sport-Ford erst ins Schleudern geraten und dann frontal gegen eine Palme gefahren sei. Besonders pikant sind die Umstände und die haarsträubende Begründung der Crash-Fahrt: Der Mann gab an, er sei mit der Handschaltung nicht zurechtgekommen. Außerdem schob er die Schuld auf die alten Reifen und auf die matschige Straße. Damit nicht genug: Der Fahrer hatte den zur Heritage-Edition von 2006 stammenden Ford erst im April bei einem US-Auktionshaus für umgerechnet 669.000 Euro ersteigert.

Ford GT nicht versichert, Fahrer ohne Führerschein

Besonders gravierend dürfte sich auswirken, dass das in schönem orange-hellblauem Gulf-Look lackierte Auto zum Zeitpunkt des Unfalls nicht versichert war. Die Versicherung hätte dem Besitzer wohl auch nichts genützt, denn laut Polizei war der Führerschein des Fahrers zum Unfallzeitpunkt obendrein zeitweise für ungültig erklärt worden.
Gegenüber dem Auto-Portal R&T gab der Unglücksfahrer an, er habe beim Hochschalten aus dem ersten Gang die Kontrolle verloren. Zum Unglückszeitpunkt sei er mit 35 Meilen/Stunde (56 km/h) unterwegs gewesen. Es fällt schwer, aufgrund der Schäden am Fahrzeug zu beurteilen, ob die Angaben plausibel sind. Die Front des Ford ist zerstört, die Haube des Mittelmotor-Sportwagens nach oben gewölbt, die Airbags lösten aus. Wie hoch der Schaden ist, lässt sich schwer abschätzen, er dürfte in die Zehntausende gehen, vom Wertverlust des in nur 4038 gebauten Exemplaren gebauten Wagens ganz zu schweigen. Repariert werden dürfte der Ford GT allemal, solch ein Auto wirft niemand weg.