Ford Ka: Gebrauchtwagen-Test
Eine kleine Katastrophe!

Ja, er ist klein und schnuckelig. Doch der Gebrauchtwagen-Test zeigt: Die zweite Generation des Ka leidet unter schlechter Langzeitqualität.
Hast du keinen, kauf dir einen. Nach dieser Devise verfuhr Ford, als sich das Ende des ab 1996 über zwölf Jahre gebauten ersten Ka abzeichnete. Statt sich selbst einen neuen Kleinstwagen auszudenken, überwiesen die Kölner ein paar Milliönchen an Fiat und nutzten die Basis von Fiat Panda und 500. Sie ließen den neuen Ka auch im selben Werk im polnischen Tychy fabrizieren. Dem wird eigentlich gute Qualität nachgesagt, den Nachweis blieb es aber bereits im Dauertest des Fiat 500 schuldig. Und der ab Oktober 2008 in Deutschland verkaufte neue Ka beweist auch eher das Gegenteil. So findet er sich bei seiner ersten Hauptuntersuchung nach drei Jahren auf Platz 128 der TÜV-Statistik wieder – von 134.
Der ADAC sieht den Ka II im grünen Bereich

Molto temperamentvoll: 1,2-Liter aus dem Fiat-Regal. Ab 4000/min fühlt er sich wohl.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
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Bis 2014 gab es ESP nur gegen Aufpreis
Bei Kleinwagen stets am Limit kalkuliert: die Sicherheitsausstattung. Beim Ka waren immerhin vier Airbags und ABS serienmäßig. Doch ESP kostete bis zur verpflichtenden Einführung 2014 Aufpreis. Auch unser crystalweiße Ka vom Autohus muss noch ohne den Schleuderstopp auskommen, trotz ansonsten guter Ausstattung inklusive Klimaanlage. Was aber auch auf andere Modelle in dieser Preisliga zutrifft. Übrigens: Den Nachfolger des Ka, den deutlich größeren Ka+, fand Ford in einem der eigenen Werke: In Indien, wo eine Asien-Version des Fiesta produziert wird. Wie dieses für Europa angepasste Auto beim TÜV abschneidet, wird sich in ein paar Jahren zeigen. Es kann eigentlich nur besser werden. Was beim AUTO BILD-Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim Ford Ka außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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