Ford Ranchero 500 V8 bei eBay
Dieser coole Ford Ranchero soll in einem ordentlichen Zustand sein
Der Ford Ranchero ist ein abgefahrener Mix aus Straßenkreuzer und Pick-up, meist mit einem dicken V8 unter der Haube. Dieses schöne, blaue Exemplar stammt aus dem Jahr 1975 und soll gut erhalten sein.
Bild: AUTO BILD
US-Cars faszinieren. Ihr Auftritt, das sonore Brabbeln ihrer dicken V8-Motoren, die Entschleunigung beim gemütlichen Cruisen. Klar, in Zeiten explodierender Energiekosten rückt der Traum vom Straßenkreuzer in die Ferne. Doch hier soll es nicht um ein Fahrzeug für den Alltag gehen.
Dafür könnte der Ranchero genau die richtigen Voraussetzungen mitbringen. Laut Anzeige befindet er sich für sein Alter in einem "recht guten Zustand". Deutsche Papiere hat der Ford noch nicht, aber den originalen US-Title und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Zoll. Die Bremsen, die Stoßdämpfer und die Reifen sind neu. Das Gleiche gilt für die Lackierung und den Teppich im Auto.

Der Ford Ranchero ist ein skurriler und genau deshalb total abgefahrener Mix aus Straßenkreuzer und Pick-up.
Bild: AUTO BILD Montage eBay/elcuapo
Der Verkäufer beschreibt den Wagen als seiner Kenntnis nach unfallfrei. An einer Ölleitungsverschraubung verliert er Getriebeöl, dazu ist der Choke der Automatik ohne Funktion. Doch damit könnte es sich bereits haben.

Die Lackierung und der Teppich im Innenraum sind den Angaben des Verkäufers zufolge neu.
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Die Erstzulassung erfolgte im Juli 1975. Unter der langen Haube arbeitet der erprobte Windsor-Smallblock aus dem Ford-Regal, ein 5,8-Liter-Motor mit in diesem Fall 153 PS. Preis: 13.900 Euro.
Das sollte man beim Kauf von US-Klassikern beachten
Jedes gebrauchte Kraftfahrzeug verlangt nach einer genauen Überprüfung vor dem Kauf. Die beginnt bei einem Blick auf die Papiere, erstreckt sich über eine Besichtigung vor Ort und endet schließlich mit einer ausgiebigen Probefahrt, möglicherweise mit Termin beim Sachverständigen.

Klassiker beim Kauf eines US-Cars: Die Frage danach, wo in Nordamerika das Auto sein erstes Leben verbracht hat.
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Will man ein klassisches US-Car erwerben, lohnt es sich, zudem auf die folgenden Punkte zu achten: Wo hat das Fahrzeug sein erstes Leben verbracht? In Colorado schneit es im Winter und das Auto rostet möglicherweise. In Arizona brennt die Sonne und die Innenausstattung hat unter Umständen gelitten. Dazu soll es US-Werkstätten geben, die Karosserieschäden mit kiloweise Spachtel ausbessern. Magnet mitnehmen!
Dieser Ford ist technisch nicht allzu komplex
Die Fertigungsqualität eines US-Ford entspricht nicht der eines zeitgenössischen Mercedes. Kein Wunder bei dem Preisunterschied! Doch dafür besticht der Ami mit Baugruppen, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind und vom sprichwörtlichen Dorfschmied gerichtet werden können.
Dieses spezielle Auto muss noch deutsche Papiere haben beziehungsweise für den deutschen Straßenverkehr umgebaut werden. Das sollte kein Problem sein. Es gibt zahlreiche Spezialisten, die Nicht-Schrauber unterstützen. Doch die Konversion kostet Geld und sollte kalkuliert werden.
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