Es ist schon 33 Jahre her, als BMW den stärksten Motor aller Zeiten baute: 1986 leistete der 1,5-Liter-Vierzylinder-Turbo im Qualifying mit über 5,5 bar Ladedruck über 1430 PS.
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Das schaffen die heutigen Formel-1-Motoren nicht. Aber die 1,6-Liter-V6-Hybrid-Turbos stoßen bereits an die magische Grenze von 1000 PS.
Mercedes soll die 1000 PS schon 2018 geknackt haben. Und Ferrari soll inzwischen mehr Leistung haben als Mercedes. Aber das sind alles nur inoffizielle Werte, teilweise basierend auf GPS-Messungen von Konkurrenzteams.
Renault knackt magische Grenze
Mercedes soll die 1000 PS schon 2018 geknackt haben.
Denn die Geheimniskrämerei in der Formel 1 ist so erdrückend, dass die Hersteller nicht einmal das Erreichen einer solchen Schallmauer zugeben. Obwohl es werbetechnisch sicherlich nicht schlecht wäre.
Beim Deutschland-GP dann die Premiere. Der erste Hersteller gibt zu, die 1000-PS-Grenze geknackt zu haben. Doch das kommt von Renault, dem Motorbauer, dem man das eigentlich am wenigsten zutraut. Selbst Honda soll inzwischen mehr Leistung haben als Renault. Sorgen die Franzosen also nur für gute Presse?
Immerhin: Renault-Motorbauer Remi Taffin gibt gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT zu, dass die 1000 PS nicht immer abgerufen werden können: „Es handelt sich um Spitzen in der Qualifikation. Und hängt von äußeren Faktoren wie die Bedingungen und die Strecke ab.“
1000 PS ist eine Marke, die bei Fans für Gänsehaut sorgt. Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger aber findet: „Wir konnten damals in den 80er Jahren schon mit fast 1500 PS fahren. Warum fährt die Formel 1 heute nicht mit 2000 PS?“

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