Es ist wirklich bedauerlich: Einer der besten Formel-1-Fahrer steht ohne Cockpit da. Und das wird wohl auch so bleiben. Fernando Alonso erklärt gegenüber der spanischen Zeitung „El Mundo“, dass seine Pläne für 2021 so gut wie feststehen. Nur: Mit der Formel 1 haben diese nichts zu tun.
In Alonsos Worten klingt das so: „Ich habe immer gesagt, dass eine Formel-1-Rückkehr möglich ist, wenn 2021 die neuen Rennwagen kommen. Denn diese Autos begünstigen besseren Sport, und solche Renner würde ich gerne fahren, um mich mit meinen Gegnern zu messen. Die neue Modellgeneration um ein Jahr zu verzögern, ist aus wirtschaftlicher Sicht komplett nachvollziehbar. Denn in der heutigen Lage haben die Teams keine Möglichkeit, ein Auto für 2021 zu entwickeln. Aus sportlicher Sicht ist es jedoch sehr bedauerlich.“
Alonso
Die WM-Jahre von Alonso sind lange vorbei

Heißt also: keine neuen Autos, kein Alonso-Comeback. Womöglich ist das aber nicht der entscheidende Grund. Viel eher zeigen die Teams wenig Interesse am Spanier. Die realistischste Option wäre Renault. Aber auch dort will man eher auf junge Fahrer setzen. Alonso wird im Juli 39 Jahre alt. 
Die Formel 1 hat Alonso jedenfalls noch nicht abgeschrieben: „Ich hätte in den letzten Jahren meiner GP-Karriere mehr Erfolg verdient. Im Museum von Oviedo stehen all diese Formel-1-Trophäen, es wirkt seltsam, dass zuletzt keine mehr dazugekommen sind“, seufzt er.
Was macht der zweimalige Formel-1-Weltmeister 2021? „Das kann ich noch nicht verraten“, zeigt er sich geheimnisvoll. Logisch wäre eine Vollzeit-Saison in der IndyCar. Alonso jagt noch immer den Sieg beim Indy 500. Doch darauf angesprochen erklärt er: „Das würde eine sehr gründliche Vorbereitung und viel Hingabe erfordern. Schon das Indy 500 verlangt einem alles ab. Ich kann mir eine komplette Saison in Amerika nicht vorstellen.“
So sind Alonsos Siegchancen beim diesjährigen Indy 500: hier klicken
In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle Weltmeister, die ein Formel-1-Comeback gegeben haben.

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Formel 1
Niki Lauda
Niki Lauda
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Formel-1-Weltmeister-Comebacks

Von

Michael Zeitler