Formel 1: Arrivabene weint nach Sieg
Vettels Liebeserklärung an Ferrari

Freude pur bei Ferrari: Nach anderthalb Jahren führt Sebastian Vettel die Scuderia wieder zu einem Sieg. Oberboss Sergio Marchionne sendet Gratulation.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Nach dem Sensations-Sieg beim Auftakt durch Sebastian Vettel kam das dicke Lob vom obersten Boss. Ferrari-Präsident Sergio Marchionne veröffentlichte schon kurz nach dem Rennen eine Mitteilung, in der er seinen Mannen gratulierte:

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Wie groß der Druck auf Ferrari nach der verkorksten Saison 2016 wirklich war, zeigte Teamchef Maurizio Arrivabene, der nach Vettels Zieldurchfahrt am Kommandostand Freudentränen vergoss. Auch Vettel genoss die Siegesfeierlichkeiten ausgiebig. „Ich bin normal nicht so der Schampus-Fan, aber auf dem Podium schmeckt er immer gut“, strahlte der Heppenheimer und erklärte, das Resultat sei eine „große Erleichterung für alle.“

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Nachdem Vettel den Führenden Lewis Hamilton beim Boxenstopp überholt hatte, konnte der Deutsche sich von seinem Mercedes-Verfolger absetzen. Zehn Sekunden betrug im Ziel der Vorsprung auf den Silberpfeil. „Das Auto ist fantastisch! Was dieses Team in den letzten sechs Monaten geschafft hat, war nicht leicht. Wir haben nicht nach links und rechts geschaut, sondern unseren Plan verfolgt und in Ruhe gearbeitet“, so Vettel.
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Ausgelassene Freude: Vettels Küsschen fürs Team
Auch Ferrari-Chefingenieur Jock Clear jubelte: „Es fühlt sich so gut an für alle bei Ferrari! In Rot zu siegen ist der ultimative Traum in der Formel 1. Es gibt so eine große Passion, das ist Ferrari, das ist Italien!“ Bei aller Freude warnte der Brite aber auch: „Welches Auto nun wirklich das schnellere war, kann man nach wie vor schwer sagen. Egal wer heute auf der Strecke vorne war, ob Lewis oder Seb, hat die Pace kontrolliert. Es ist dann schwer zu folgen oder gar zu überholen. Also steht die Antwort noch aus - aber heute erstmal der Sieg für uns zu Buche.“
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