Formel 1: Aston Martin
Vettel-Frust nach teurer erster Runde

Sebastian Vettel schafft es auch in Monza nicht in die Punkte: Ärger mit Teamkollege Lance Stroll und Kumpel Mick Schumacher.
Bild: Aston Martin
- Frederik Hackbarth
Eine turbulente erste Runde, mehrere Berührungen und harte Zweikämpfe, unter anderem mit Teamkollege Lance Stroll und Mick Schumacher, berauben Sebastian Vettel am Sonntag in Monza aller Chancen auf Punkte – obwohl mit den beiden WM-Rivalen und Alpha Tauris Pierre Gasly gleich drei etatmäßige Top-10-Fahrer ausfallen. „Das ist natürlich enttäuschend, wir hätten von dem Crash vorne heute profitieren können“, räumt Vettel ein.
Dabei ist es ein anderer Crash vor ihm, der dem Deutschen das Rennen ruiniert. In der zweiten Schikane dreht sich nach dem Start Antonio Giovinazzi: Vettel muss ausweichen, wird dann von den schnelleren Autos von hinten überholt, allen voran von Teamkollege Lance Stroll, der ihn in der ersten Lesmo-Kurve auf den Seitenstreifen drückt. „Dadurch habe ich viele Positionen verloren“, sagt Vettel, an dem gleich zahlreiche Konkurrenten vorbeischlüpfen.
„Ich hatte einen guten Start, habe ein paar Plätze gutmachen können. Aber nachdem ich ausweichen musste und abgedrängt wurde, habe ich all die Plätze wieder verloren. Die erste Runde hat mir das Rennen heute kaputt gemacht, denn danach war mit unserem Topspeed klar, dass es sehr schwer wird zu überholen“, erklärt Vettel. „Ich hatte ein bisschen Schaden am Auto und das Safety-Car hat uns dann auch nicht wirklich geholfen, weil wir schon gestoppt hatten. Es war nicht unser Tag, nicht mein Tag.“

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Bild: F1/Twitter
Die Vorwürfe an den Franzosen spart sich Vettel aber, denn in einer Szene mit Kumpel Mick Schumacher geht es ihm selbst ähnlich: „Mit Mick war es ein Missverständnis. Ich wusste nicht, dass er so nah dran ist und habe ihn nicht gesehen. Ich wollte mich für die Gerade positionieren, dabei habe ich ihn wahrscheinlich überrascht.“
Etwas Positives findet Vettel dann aber doch noch am Sonntag, denn das Duell aus Zandvoort mit Robert Kubica findet in Monza seine Fortsetzung. „Das hat viel Spaß gemacht. Robert hatte mit dem Alfa das schnellste Auto auf den Geraden, dafür war er in den Kurven nicht so flott. Bei uns war es andersrum.“ Am Ende legt sich Vettel den Polen zurecht. „Ich habe ein bisschen mit der Energieverteilung gespielt und versucht bei ihm ein Muster rauszulesen, bin schließlich vorbeigekommen. Einen großen Unterschied hat es aber natürlich nicht mehr gemacht“, sagt der Zwölftplatzierte.

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Bild: Aston Martin
Grund für die Warterei seien Deteils in dem umfangreichen Fahrervertrag. Vettels Kontrakt sei zwar mehrjährig, beinhalte auf beiden Seiten aber Optionen. Szafnauer: „Sie können Seb fragen und ich bin mir sicher, dass er sagen wird, dass er es hier liebt.“ Mit einer offiziellen Verkündung rechnet der US-Amerikaner vor dem GP Russland in zwei Wochen.
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