Die Kollision zwischen Mick Schumacher und Sebastian Vettel beim GP in Miami erhitzt weiter die Gemüter – obwohl die Protagonisten selbst genau wie die Rennkommissare den Crash als normalen Rennunfall abtun.
Allein: Vettels Aston Martin-Teamchef Mike Krack sieht Mick Schumacher für den Nuller seines Starpiloten in der Verantwortung. Nach der letzten Safetycar-Phase habe Vettel den Reifenvorteil genutzt, „um Schumacher und Ocon zu überholen“, so Krack. „Er lag auf dem neunten Platz, der wertvolle WM-Punkte bedeutet hätte. Leider fiel Seb dann unverschuldet durch ein Zusammentreffen mit dem übereifrigen Schumacher aus.“
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Damit ist klar, wen der Luxemburger als Schuldigen für den Unfall ausgemacht hat: den „übereifrigen“ Rekordweltmeistersohn.
Dabei hat auch Aston Martin Fehler gemacht beim GP in Miami. Krack gibt zu: „Vor dem Rennen hatten wir ein Problem mit der Kraftstoff-Temperatur, das die Ausfahrt unserer Autos aus der Box verzögerte. Da führte dazu, dass beide Fahrer das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen mussten.“
Aston-Martin-Teamchef Mike Krack teilt gegen Mick Schumacher aus.

Während Vettel nach erfolgreicher Aufholjagd von Schumacher aus dem Rennen genommen wurde, landete Lance Stroll auf Platz elf.
In der WM belegt Aston Martin mit sechs Zählern den vorletzten Platz. Nur Williams (drei Punkte) ist noch schlechter. Vettel liegt auf Rang 14 (vier Punkte aus Imola), sein Teamkollege Lance Stroll ist 17. (zwei Zähler).
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Von

Bianca Garloff