Die Überlegenheit von Red Bull schadet der Formel 1 – auch ganz objektiv messbar. Nach Jahres des Booms ist die Königsklasse 2023 in den sozialen Medien laut einer Analyse von "Buzz Radar“ erstmals weniger stark gewachsen.
Demnach ist die Erwähnung der Formel 1 in den ersten fünf Monaten 2023 um 70,2 Prozent gegenüber 2022 geschrumpft. Die Zahl der neuen Follower ist um 46,29 Prozent und die Reichweite in den sozialen Netzwerken um 64,10 Prozent gesunken.

Formel 1 wird mit "langweilig" assoziiert

Schadet die Red Bull Dominanz der Formel 1?
Bild: Red Bull Content Pool

Schlimmer noch: "Wörter wie 'langweilig' und 'nervig' wurden zu häufigen Beschreibungen und ersetzen ehemals positive Wörter wie 'interessant' und 'aufregend'“, heißt es in der Studie mit dem Namen: "Haben wir den Höhepunkt der Formel 1 erreicht?'"
"Buzz Radar“ hat dafür die Social Media-Aktivitäten der Formel 1 mit einer Kombination aus menschlicher Analyse und KI-Daten in den vergangenen zehn Jahren analysiert und dabei 70 Millionen Fanposts untersucht. Die Forscher glauben an einen direkten Zusammenhang zwischen der Spannung eines Titelkampfes und dem Interesse der Fans.
Beispiel der Analysten: „2016 war die Saison, über die vor 2021 (Titelkampf Verstappen vs. Hamilton; d. Red.) am meisten gesprochen wurde - trotz aller Faktoren wie der Liberty-Übernahme, Drive to Survive und des Lockdowns. Und das, weil Nico Rosberg und Lewis Hamilton bis zum Ende um den Titel kämpften.“