WM-Spitzenreiter Max Verstappen ist nach seinem Verstoß gegen die Parc-ferme-Regeln nach dem Qualifying zum Sprint des GP Brasilien in Sao Paulo am Formel-1-Wochenende in Brasilien mit einem Klaps auf die Finger davongekommen.
Der Red-Bull-Pilot wurde von den Stewards mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt, nachdem er nach dem Qualifying sowohl seinen Rennwagen als auch den seines Rivalen Lewis Hamilton angefasst hatte. Die Rennkommissare betonten außerdem, dass er den Heckflügel von Rivale Lewis Hamilton mit seiner Berührung nicht beschädigt habe, wie von Mercedes behauptet.
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Lewis Hamilton dagegen wird für das nicht regelkonforme DRS-System an seinem Heckflügel disqualifiziert und muss in den Sprint von ganz hinten starten.
Bereits am Freitag hatten die Techniker des Automobilweltverbands festgestellt, dass der Abstand zwischen den beiden DRS-Elementen den vorgeschriebenen Wert von 85 Millimetern überschreitet.
Lewis Hamilton muss vom letzten Platz in den Sprint starten.
FIA-Technikchef Jo Bauer und sein Team testen die erforderlichen Abstände mit einer Schablone, die nicht in den Schlitz passen darf. zwischen die Heckflügel-Elemente geführt wird. „Wenn die Scheibe durchpasst, hat (das Auto) den Test nicht bestanden“, heißt es in der Urteilsbegründung. „In diesem Fall ging die Scheibe im inneren Bereich des Flügels nicht durch, wohl aber im äußeren Bereich.“ Der Test sei vier Mal wiederholt worden, mit unterschiedlichen Schablonen.
Grund sei „zu viel Spiel beim DRS-Mechanismus oder ein fehlerhafter Zusammenbau“, so die FIA. Einen absichtlichen Regelverstoß schließen die Stewards aus. Demnach handele es sich um einen „einmaligen“ Fall, bei dem wahrscheinlich „etwas schiefgelaufen ist“. Mildernde Umstände konnten dagegen nicht geltend gemacht werden, weil das Fahrzeug nicht den Regeln entsprochen habe.
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Profiteur der Hamilton-Disqualifikation ist Max Verstappen, der nun von der Pole in den Sprint um 20.30 Uhr deutscher Zeit startet. Fest steht schon jetzt: Am Start zum Hauptrennen am Sonntag muss Hamilton erneut fünf Startplätze zurück, weil Mercedes ihm einen neuen Motor eingebaut hat.

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Von

Bianca Garloff