Formel 1: Crashpilot fühlt sich ungerecht behandelt
Verstappen droht mit Kopfnuss

Max Verstappen geht in Kanada auf die Journalisten los. Der Holländer ist genervt von den Fragen nach seinen Fehlern und attackiert die Presse.
- Frederik Hackbarth
Angriff ist die beste Verteidigung: Max Verstappen geht wegen der immer gleichen Fragen nach seinen vielen Fehlern (sechs Stück in sechs Rennen 2018) in den Konter-Modus. „Es langweilt mich. Scheinbar gibt es da draußen keine besseren Fragen, als bei mir immer wieder nachzubohren, was letztes Wochenende passiert ist“, sagt der Holländer in der Pressekonferenz vor dem Kanada GP.

Max Verstappen fühlt sich ungerecht behandelt...
Droht Verstappen hier wirklich mit Gewalt? Die Journalisten nehmen es jedenfalls mit Humor - ein mutiger Kollege wagt trotzdem noch einen Vorstoß: „Auf die Gefahr hin, dass ich dann eine Kopfnuss kriege - aber wie lautet deine Erklärung dafür, dass du mehr Fehler machst als früher?“

In Monaco unterlief Verstappen wieder ein Patzer
Sich selbst kreidet der Holländer nur zwei an. „In Monaco und in China.“ Seine aggressive Herangehensweise will der jüngste GP-Sieger der Formel 1 daher nicht ändern. „Sie hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin. Deshalb höre ich nicht auf diese Kommentare, mache weiter mein eigenes Ding“, sagt er - und stürmt wütend aus dem Raum.
Service-Links