Motorsport Nachfahren

Formel 1: David Schumacher Debüt

Hat er reelle Chancen bei Racing Point?

David Schumacher bestritt am Wochenende sein erstes Formel-1-Rennen – wenn auch nur virtuell. Entwickelt sich daraus mehr?
Das Formel-1-Debüt von David Schumacher, dem Sohn von Ralf Schumacher, endete auf Rang elf. Der 19-Jährige fuhr für Racing Point in Interlagos mit – wenn auch nur virtuell.
So lief das virtuelle F1-Rennen: hier klicken
Viele Schumi-Fans fragen sich jetzt natürlich: Könnte daraus nicht mehr entstehen?
Klar ist: Die virtuelle Meisterschaft hat mit der Realität nichts zu tun. Es handelt sich um ein Spiel zum Zeitvertreib, um die Formel-1-Fans in der Corona-Pause bei Laune zu halten. Dazu kommt: Weil mit Charles Leclerc, Alex Albon, Lando Norris, Antonio Giovinazzi, George Russell und Nicholas Latifi nur sechs aktive GP-Stars am Start waren, musste das Feld mit anderen Piloten aufgefüllt werden. Manche Teams brachten immerhin ihre Testfahrer an den Start – wie Stoffel Vandoorne bei Mercedes oder Pietro Fittipaldi bei Haas.

Das erste virtuelle F1-Rennen hat Schumi IV absolviert

Manche Teams müssen sich aber sogar bei Fahrern außerhalb der F1-Szene bedienen. Für Renault fuhr zum Beispiel die Rallye-Legende Petter Solberg. Keiner geht davon aus, dass dies bedeuten könnte, dass Solberg künftig für Renault auch wirklich Formel-1-Rennen bestreiten wird.
Bei David Schumacher liegt der Fall aber anders. Der 19-jährige macht keinen Hehl daraus, dass er in die Formel 1 will: „Die Formel 1 ist mein Kindheitstraum“, hat er schon vor einem Jahr zu AUTO BILD MOTORSPORT gesagt.
Das virtuelle Rennen ist jetzt der erste echte Kontakt von Schumi IV zur Formel 1. Racing Point ist durchaus auch eine attraktive Adresse: Es ist in der Basis jener Rennstall, den Eddie Jordan 1991 in die Formel 1 geführt hat und für den David Schumachers Vater Ralf 1997 sein Formel-1-Debüt gab. 2021 wird die Mannschaft zum Aston-Martin-Werksteam. Klar ist aber auch: Sergio Pérez und Lance Stroll (der Sohn des Teameigentümers) sind für 2021 gesetzt.
Doch 2021 käme für David Schumacher ohnehin viel zu früh. Sein Plan sieht vor, 2020 Formel 3 zu fahren – für das Charouz-Team. Je nachdem wie gut er abschneiden wird, würde 2021 erst einmal die Formel 2, wahrscheinlich aber noch ein weiteres Jahr Formel 3 anstehen. Vor 2022 oder 2023 ist ein Formel-1-Aufstieg also unwahrscheinlich. Pérez‘ Vertrag endet Ende 2022 – das würde also durchaus passen.
Was auch passt: Hauptsponsor BWT unterstützte David Schumacher mit den auffällig pinken Farben schon in seiner Zeit in der ADAC Formel 4. BWT könnte also durchaus ein Interesse daran haben, einen Schumacher ins Formel-1-Team zu bringen.
Noch aber muss sich David Schumacher erst einmal in den Nachwuchsserien beweisen. Welche Nachfahren anderer Formel-1-Fahrer ebenfalls in den Juniorkategorien in den Startlöchern stehen, zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.

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Fotos: Sky; Codemaster

Stichworte:

Schumacher, David

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