"Inspektor Vettel" kennen die F1-Fans spätestens seit seinem Rumgeschnüffel an den Autos der Konkurrenz im Parc Fermée von Suzuka (ABMS berichtete - mehr hier). Am ersten Tag in Austin stieg dem Ferrari-Star nun etwas ganz anderes in die Nase. "In den Kurven eins und elf riecht es hier extrem nach Marihuana", stellt Vettel nach dem Training belustigt fest und fragt die TV-Reporter: "Ist Gras hier eigentlich legal?"
Ferrari
Schon ist's passiert: Vettel verliert seinen Ferrari
Am Geruch liegt Vettels Dreher gut zehn Minuten vor Sessionende also schon mal nicht - der ereignet sich nämlich in Kurve 14. Der Deutsche verliert kurz die Kontrolle über sein Auto, kreiselt durch die Auslaufzone und zurück auf die Piste (s. Bildergalerie). Folgen hat das keine, Vettels Longrun-Zeiten sind nach dem Ausritt allerdings wenig repräsentativ.
Über eine schnelle Runde fehlen dem Hessen mehr als sechs Zehntel zur Spitze. "Am Anfang lag das Auto recht gut, dann haben wir aber bei der Abstimmung nicht mit der Entwicklung des Autos mithalten können. Einige Dinge, die wir versucht haben, haben sich deshalb nicht bezahlt gemacht", sagt er.
Immerhin: "Wir wissen, wo wir zulegen müssen", glaubt Vettel. "Auf eine schnelle Runde werden wir schon bei der Musik sein, für eine starke Rennperformance sind die Hausaufgaben aber noch umfangreicher. Im Qualifying-Trimm können wir gewisse Schwächen etwas verstecken."
Welche Schwächen am Ferrari Vettel meint, lesen Sie hier. Die Bilder von seinem Dreher und weitere Eindrücke vom Freitag in Austin gibt es jetzt in der Galerie:

Von

ABMS