Formel 1: Die schnellsten Boxenstopps
Nur Vettel unter zwei Sekunden

Ferrari fertigte Sebastian Vettel beim Brasilien-GP so schnell ab wie kein anderes Team seine Fahrer. Doch die beste Boxenmannschaft 2018 war die von Red Bull.
- Michael Zeitler
Es ist das verrückteste Rennen innerhalb eines Grand Prix. Die Boxenstopps laufen inzwischen im Bereich von zwei bis vier Sekunden ab. In der Zeit parkt der Fahrer das Auto zwischen der Boxencrew ein, die bockt das Auto auf, wechselt alle vier Reifen und der Pilot düst wieder los. Es sind zig Handgriffe, die perfekt funktionieren müssen. Manchmal ist ein schnellerer Boxenstopp rennentscheidend. Die Teams investieren daher Unsummen in die Entwicklung von eigenem Boxenequipment.
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Es überrascht daher nicht, dass die drei Topteams auch die Boxenstopp-Wertung anführen. Seit 2015 vergibt DHL einen Award für die schnellste Boxenmannschaft. Das Prinzip ist einfach: Die zehn schnellsten Boxenstopps werden gemäß des normalen F1-Punkteschemas 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1 mit Zählern versehen.

Red Bull absolvierte am konstant schnellsten die Boxenstopps
Vorreiter im Mittelfeld bleibt Williams, 2017 noch Zweiter in der DHL-Wertung. Zwar ist das Traditionsteam auf Rang vier verwiesen worden, hatte aber immer noch drei der zehn schnellsten Boxenstopps 2018. Schlusslicht ist erstaunlicherweise ein Werksteam: Renault.
Die DHL-Boxenstopp-Wertung
1. Red Bull 466 Punkte
2. Ferrari 403
3. Mercedes 354
4. Williams 257
5. Sauber 219
6. McLaren 140
7. Toro Rosso 133
8. Haas 73
9. Force India 44
10. Renault 32
1. Red Bull 466 Punkte
2. Ferrari 403
3. Mercedes 354
4. Williams 257
5. Sauber 219
6. McLaren 140
7. Toro Rosso 133
8. Haas 73
9. Force India 44
10. Renault 32
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