Formel 1: Fahrerlager-Kolumne
Baku-Kurs zu gefährlich?

In seiner neuen Kolumne nimmt unser Formel-1-Reporter Ralf Bach Sie mit ins Fahrerlager: Das erlebte er am Freitag beim Europa GP in Aserbaidschan.
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- Ralf Bach
Streckenplaner Hermann Tilke (61) war schon Anfang der Woche in Baku, um die letzten Arbeiten an der Strecke selbst zu checken. Der Aachener wirkte angespannter und nervöser als sonst. "Wir waren bei der Planung in Baku am Limit. Mehr geht nicht", sagte er mir noch am Donnerstagnachmittag. Da war die vorerst letzte Krisensituation überstanden.
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Die Arbeiten am Kurs wurden erst ganz spät beendet
Trotzdem: Wie immer wurde die Strecke erst auf den letzten Drücker fertig, die letzte Schraube quasi kurz vor dem ersten freien Training festgezogen. Was Tilke aber freute: Alle Fahrer außer einem waren begeistert, als sie das erste Mal den Stadtkurs mit der längsten Gerade im Motorsport (zwei Kilometer) abgingen.
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"Eine Strecke für Männer, sie ist ein wenig wie der Kurs in Macao", scherzte Pascal Wehrlein, "besonders Kurve 15, wo du bergab voll in die Eisen steigen musst, hat es in sich. Bei der Abstimmung musst du einen guten Kompromiss finden. Auf der langen Geraden kannst du keinen Luftwiderstand gebrauchen, in den engen Passagen musst du dafür so viel Abtrieb wie möglich haben. Das könnte lustig werden."
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