Er stand zwar nicht auf dem Podium, aber Fernando Alonso (40) spielte die Hauptrolle beim Großen Preis von Ungarn in Budapest. Mit seinen Verteidigungsmanövern gegen Lewis Hamilton (36) rettete er seinem Alpine-Teamkollegen Esteban Ocon (24) den Sieg – und Red Bull-Star Max Verstappen einen noch größeren Rückstand in der WM.
Alonso: „Ich habe auf den Bildschirmen rund um die Strecke gesehen, wie Vettel und Esteban ein paar Kurven vor mir um den Sieg gekämpft haben und ich wusste: Jede Runde, die ich Lewis aufhalten kann, ist Gold für den Sieg.“
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Dabei ging es hart zur Sache: Mehrfach fuhren der siebenmalige und der doppelte Weltmeister nebeneinander durch die Kurven. Sport1-Experte Christian Danner: „Da hat man gesehen, dass Alonso es immer noch kann. Beeindruckend.“
Alonso berichtet aus dem Cockpit: „In den letzten Kurven war er nie nah genug dran für einen Angriff auf Start-Ziel, aber er hat hinter mir verschiedene Linien ausprobiert und die besten dann auch bei seinem späteren Manöver gegen Carlos Sainz genutzt.“
Fernando Alonso
Von gefährlichem Wheel-Banging, wie Hamilton via Funk andeutete, will der Spanier nichts wissen. „Hamilton beschwert sich über alles“, sagt er. „Ich habe nichts von der FIA gehört, also denke ich, dass es in Ordnung war.“
Den Giftpfeil seines McLaren-Teamkollegen von 2007 schickt Alonso postwendend zurück. Denn sein Duell mit Hamilton will er auch als Unterstützung für Max Verstappen im WM-Kampf verstanden wissen, verrät der Alpine-Pilot unverblümt: „Das war wichtig für Max und ich habe wirklich alles gegeben.“
Bereits nach dem GP in Silverstone hatte der Weltmeister von 2005 und 2006 Verständnis für Verstappens heftige Reaktion nach der Kollision mit Hamilton geäußert. Ein Grund: die britische Dominanz im Formel-1-Fahrerlager, gegen die sich heute Verstappen und früher auch er selbst durchsetzen musste.
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„Dieser Sport ist ein britisch geprägtes Umfeld: Teams, Journalisten, TV-Crews – die meisten stammen aus England. Und natürlich bevorzugen sie alle den Typen aus ihrem Heimatland. Ich habe mich damals richtig schlecht gefühlt, als ich gegen britische Fahrer gekämpft habe. Deshalb verstehe ich seine Situation.“
Von Verstappen gab’s dafür ein Dankeschön im holländischen TV: „Fernando hat das richtig gut gemacht.“

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