Formel 1: Ferrari-Krise
Marko stichelt gegen Vettel

Red-Bull-Boss sicher: In den nächsten Jahren hat Ferrari keine Titel-Chance. Das sagt Sebastian Vettels Ex-Chef zur Krisen-Situation bei der Scuderia Ferrari.
Bild: picture-alliance; Hersteller
- ABMS
Technikchef James Allison weg, Red Bull in der Konstrukteurs-Wertung inzwischen davor, Sebastian Vettel nach zwölf von 21 Rennen nur auf Tabellenplatz fünf, mit 97 Punkten Rückstand auf WM-Leader Lewis Hamilton – keine Frage: Ferrari steckt in der Krise.

Sebastian Vettel erlebt mit Ferrari derzeit keine leichte Zeit
Kommentar zur Ferrari-Krise: Vettel muss ehrlich zu sich selbst sein
Selbst Stallgefährte Kimi Räikkönen hat zwei Punkte mehr auf dem Konto als Vettel. „Sebastian akzeptiert nicht, dass der Ferrari kein Gewinner-Auto ist, und riskiert zu viel. Dabei schleichen sich öfter Fehler ein. Kimi fährt sein Ding und fährt so manchmal schneller“, glaubt Sky-Experte Marc Surer.
Vettel selbst übt sich in Geduld: „Der Wechsel zu Ferrari war kein Schnellschuss. Ich habe nie gedacht, dass morgen alles klappt. Ein Team neu zu formen kostet Zeit. Es dauert, bis sich Erfolge einstellen.“
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