Der Frankreich-GP wird mit Spannung erwartet. Weil das WM-Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton so eng ist (es liegen nur vier Zähler zwischen beiden Fahrern). Weil nach zwei Stadtkursen wieder eine permanente Rennstrecke mit aussagekräftigerem Kräfteverhältnis auf dem Programm steht. Und weil ab diesem Rennen die verschärften Testbedingungen für die Heckflügel gelten.
Wie gut ist Red Bull ohne flexible Flügel? Das erste Training geht zumindest mal an Mercedes. Hamilton war zwar nur 97 Tausendstelsekunden schneller als Verstappen. Aber Valtteri Bottas war noch mal drei Zehntel flotter.
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Bottas fuhr sich zu Beginn des Trainings den Frontflügel kaputt, weil er über die Randsteine räuberte. Sie sind da, damit die Fahrer dazu angehalten werden, auf der Strecke zu bleiben und sich nicht in der asphaltierten Auslaufzone einen Vorteil zu verschaffen. Doch Mercedes beschwert sich bei Rennleiter Michael Masi – die Kosten für Schäden seien zu hoch. Masi will sich das nun anschauen.
Mick Schumacher erwischte es gleich in der Aufwärmrunde in Kurve drei.
Und die Deutschen? Die hatten beide kleinere Unfälle. Mick Schumacher erwischte es gleich in der Aufwärmrunde in Kurve drei. Er touchierte mit der rechten Vorderseite die Streckenbegrenzung, konnte aber ebenso weiterfahren wie Sebastian Vettel, der sich in Kurve drei nach einem Dreher das Heck ramponierte.
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Vettel landete am Ende auf Rang 15 – quasi gleich schnell wie Teamkollege Lance Stroll. Schumacher konnte nach seinem Dreher wegen eines Elektronikproblems nicht mehr viele Runden fahren, war sechs Zehntel langsamer als Stroll – aber auf Platz 19 auch sechs Zehntel schneller als Williams-Testfahrer Roy Nissany.
Ergebnis 1. Training Frankreich-GP
1. Valtteri Bottas (Mercedes) 1:33,448 Minuten
2. Lewis Hamilton (Mercedes) +0,335 Sekunden
3. Max Verstappen (Red Bull-Honda) +0,432
4. Sergio Pérez (Red Bull-Honda) +0,745
5. Esteban Ocon (Alpine-Renault) +0,881
6. Daniel Ricciardo (McLaren-Mercedes) +1,196
7. Fernando Alonso (Alpine-Renault) +1,245
8. Pierre Gasly (Alpha Tauri-Honda) +1,251
9. Lando Norris (McLaren-Mercedes) +1,259
10. Yuki Tsunoda (Alpha Tauri-Honda) +1,399
11. Charles Leclerc (Ferrari) +1,502
12. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo-Ferrari) +1,668
13. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo-Ferrari) +1,687
14. Lance Stroll (Aston Martin-Mercedes) +1,827
15. Sebastian Vettel (Aston Martin-Mercedes) +1,841
16. Carlos Sainz (Ferrari) +1,894
17. Nicholas Latifi (Williams-Mercedes) +2,164
18. Nikita Mazepin (Haas-Ferrari) +3,203
19. Mick Schumacher (Haas-Ferrari) +3,881
20. Roy Nissany (Williams-Mercedes) +4,433

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