Die Katze ist aus dem Sack: Die neuen Formel-E-Rennwagen sind deutlich schneller als noch im letzten Jahr. Beim Auftakt wurde in Saudi-Arabien noch auf einer neuen Piste gefahren, doch in Marrakesch war der direkte Vergleich möglich.
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Die Pole-Runde von Sam Bird (Virgin-Audi) war mit 1:17,851 Minuten um 2,264 Sekunden schneller als die von Felix Rosenqvist (Mahindra) im Vorjahr. Mitch Evans (Jaguar) war im Jaguar im Training sogar noch einmal sechs Zehntel flotter unterwegs. Die Zeiten im Rennen sind nicht vergleichbar: Die Rennen sind kürzer und der Fahrerwechsel fällt weg.
Lotterer
André Lotterer gehört am Wochenende zu den Siegkandidaten
In Santiago wird am Samstag (Rennstart um 20 Uhr deutscher Zeit, live auf Eurosport oder im ZDF-Livestream) kein Vergleich möglich sein. Denn das Rennen ist in einen anderen Stadtteil verlegt worden – bei den Abbaumaßnahmen nach dem letzten Event kam es nämlich zu Problemen. Zum Beispiel wurde eine Skulptur vor einem Museum beschädigt.
Neue Strecke hin oder her: Favorit ist wieder DS Techeetah. Im Vorjahr feierte das Team um Jean-Eric Vergne und André Lotterer einen Doppelsieg und auch in diesem Jahr sind sie bisher der schnellste Rennstall – auch wenn ein Sieg noch fehlt. Lotterer zeigt sich angriffslustig: „Auf dem Papier sah das in Saudi-Arabien und Marokko sehr gut aus. Der erste Sieg ist das Ziel.“