Formel 1: Grosjean kritisiert Hamilton
Wolff: "Soll happy sein, dass er F1 fährt"

Romain Grosjean ist sich nach vermeintlicher Hamilton-Blockade sicher: "Ein anderer Fahrer wäre dafür bestraft worden." Toto Wolffs Konter hat es in sich.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Zoff zwischen Mercedes-Boss Toto Wolff und Romain Grosjean in Silverstone. Der Franzose fühlte sich in Q3 am Samstag am Ende seiner schnellen Runde von Lewis Hamilton aufgehalten, beschwerte sich darüber am Funk bei der Rennleitung. Die Regelhüter leiteten eine Untersuchung ein, kamen später jedoch zu dem Ergebnis, dass Hamiltons Aktion keine Strafe nach sich zieht. Der Brite darf seine Pole beim Heimspiel behalten.

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Für Mercedes-Sportchef Toto Wolff waren die Anschuldigungen des Franzosen offenbar zu viel des Guten. "Er sollte happy sein, dass er in der Formel 1 fährt", sagte der Österreicher zu Grosjeans Kritik. Hamilton selbst hatte sich indes während der Pressekonferenz bei Grosjean entschuldigt.
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Toto Wolff steht hinter Lewis Hamilton
Nach fünf gemeinsamen Jahren bei Mercedes, habe man gelernt, dass das Wichtigste sei, dass sich Superstar Hamilton rundum wohlfühle. "So bringt er seine Leistung an den Rennwochenenden", erklärte Wolff. Hamilton hatte die Zeit zwischen den Rennen in Österreich und Großbritannien lieber für einen Party-Trip mit Freunden nach Greichenland genutzt, statt mit seinen 19 Fahrerkollegen und Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg in London Autogramme für die Fans zu schreiben.
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