Mega-Duell in der ersten Runde zum Großen Preis von Großbritannien: Max Verstappen (Red Bull) gewinnt den Start, doch Lewis Hamilton (Mercedes) gibt nicht auf. Über mehrere Kurven behaken sich die beiden, fahren teils Rad an Rad durch die schnellen Ecken von Silverstone.
Immer wieder greift Hamilton an, immer wieder kontert Verstappen. So auch in der megaschnellen Copse-Corner. Seite an Seite lenken die WM-Kämpfer ein, Hamilton innen, Verstappen außen auf der Ideallinie. Dann passiert das Unvermeidliche: Hamilton bekommt Untersteuern und räumt Verstappen ab. Mit dem linken Vorderrad trifft er Verstappens rechtes Hinterrad – der Red Bull-Star fliegt brutal in die Reifenstapel.
Verstappen steigt sichtlich benommen aus dem Auto aus und muss ins Medical Center. Das Rennen wird abgebrochen.
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Red Bull beschwert sich bei Rennleiter Michael Masi: „Durch diese Kurve passen keine zwei Autos. Max war klar vorne. Da wagt man kein Manöver.“
Hamilton verteidigt sich: „Max hat in meine Richtung gelenkt.“
Hefitger Einschlag in Silverstone für Max Verstappen
Red Bull-Berater Helmut Marko macht Hamilton Vorwürfe. „Max hat einen Schock und ist richtig durchgefaltet worden. Wenn der Konkurrent mit dem Vorderrad unser Hinterrad massiv touchiert, ist das kein Rennunfall mehr, sondern ein fahrlässiges bis gefährliches Verhalten. Hamilton hat unseren Fahrer in einer äußerst gefährlichen Art und Weise in die Barriere geschickt hat.“
Mittlerweile ist klar: Beim Aufprall wirkten 51g auf Verstappen, also das 51fache seines eigenen Körpergewichts.
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Der Grazer fordert eine harte Strafe für Hamilton: “Das ist dann schon nicht mehr eine Sportstrafe, sowas von gefährliches Verhalten, das muss man irgendwie anders beurteilen. Ich weiß nicht ob es eine Fehleinschätzung war, aber die Folgen sind unglaublich und wirklich gemeingefährlich würde ich sagen. Im Sportgesetz stehen nur gewisse Strafen, das kann bei weitem nicht ausreichen, wenn er nur zehn Sekunden oder eine Durchfahrtsstrafe kriegt.”
Doch der Red Bull-Doc bekommt kein Recht: Hamilton kommt mit einer 10-Sekunden-Strafe glimpflich davon.
Verstappen muss indes ins Krankenhaus. Weil er über Schwindel klagt, soll sein Kopf gescannt werden.

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