Formel 1: Hamiltons Bummeltaktik
Wolff: "Muss noch diskutiert werden!"

Der überraschende Rücktritt von Weltmeister Rosberg und die Suche nach dem Nachfolger soll nicht ablenken: Über Hamiltons Fahrweise muss diskutiert werden.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Eigentlich könnte alles so einfach sein bei Mercedes. Zum dritten Mal in Folge haben die Schwaben beide WM-Titel an Land gezogen, 2016 fielen wieder einige Rekorde und in der Winterpause könnten die Mercedes-Verantwortlichen eigentlich im Glanz des Erfolges die Seele baumeln lassen.
Stattdessen herrscht bei Mercedes Hochkonjunktur. Nicht nur, weil sich 2017 das technische Reglement grundlegend ändert und die Entwicklung der Fahrzeuge in die finale Phase geht. Sondern auch weil Weltmeister Nico Rosberg kurzerhand entschlossen hat, der Formel 1 den Rücken zu kehren und Mercedes jetzt einen Ersatz suchen muss.

Wolff und Hamilton haben noch Gesprächsbedarf
Dennoch: „Eine Sache ist klar: Nächstes Jahr wollen wir unsere Werte und Rennphilosophie verbessern und deswegen müssen wir von allem, was in Abu Dhabi passiert ist, lernen“, erklärt Wolff.
Lewis Hamilton: Ein Kommentar
Wer 2017 neben Hamilton sitzen wird, soll sich in Kürze entscheiden. Wolff muss zwischen Mercedes-Junior Pascal Wehrlein und Williams-Fahrer Valtteri Bottas entscheiden, den er als Teilhaber einer Managementfirma selbst managt. Im englischen Magazin Autosport hat Mercedes aus Spaß eine Stellenanzeige aufgegeben – mit der Suche nach einem Fahrer. Wolff deutet aber eine Verpflichtung von Junior Pascal Wehrlein an: „Vielleicht, so wie Nico eine mutige Entscheidung getroffen hat, müssen auch wir eine mutige Entscheidung treffen.“
In der Bildergalerie gibt es das Duell Hamilton/Rosberg noch einmal zum Durchklicken.
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