Formel 1: Jordan lobt Wehrlein
Ein Juwel für den Silberpfeil

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan brachte schon Michael Schumacher in die Formel 1. Jetzt beurteilt er Newcomer Pascal Wehrlein als kommenden Star.
Bild: Mercedes / Picture-Alliance
- ABMS
Laut Eddie Jordan (67) ist Mercedes-Junior und Manor-Neuling Pascal Wehrlein (21) „ein Juwel“. Jordan in SPORT BILD: „Nicht nur weil er extrem talentiert ist. Pascal ist die Zukunft von Mercedes in der Formel 1. Toto Wolff (44) glaubt total an seine Fähigkeiten.“
Der Ire glaubt zudem: „Wehrlein wird in dieser Saison nicht nur einen sehr guten Job bei Manor machen. Ich bin sicher, er wird in Zukunft auch im Silberpfeil als Stammpilot landen.“
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Und dass Mercedes sein Cockpit bezahlt, ist aus Jordans Sicht kein Makel: „Auch Michael Schumacher war ein Pay-Driver! Mercedes und Peter Sauber haben mir für damalige Verhältnisse viel Geld bezahlt, damit ich ihn mein Auto fahren lasse. Ohne diese Unterstützung hätten wir ihn vielleicht nie in der Formel 1 gesehen. Es ist halt in der Formel 1 so, dass es nur ganz wenige Teams gibt, die Fahrer noch bezahlen können.“
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Silberfeinde hilfreich für Wehrlein
Wehrlein werde zudem vom Zoff Rosberg (30) gegen Hamilton (31) profitieren, glaubt der Ex-Teamchef. „Ihre Zukunft ist meiner Meinung nach begrenzt. Weil sich die beiden so oft in die Kiste fahren, dass der Imageschaden für Mercedes so groß wird wie die Reparaturkosten für die Autos. Pascal wird dann die Lücke füllen.“
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Geht es nach Jordan braucht sich Wehrlein (M.) nicht verstecken: Weder vor Hamilton noch vor Rosberg
Jordan vergleicht den Deutschen mit Sylvester Stallone in seiner berühmtesten Rolle! „Das hat Lewis sicher nicht nur richtig angepisst, sondern auch verwirrt“, sagt der neue Topgear-Moderator. „Er musste sich wie ein Boxer vorkommen, der seinen Gegner schon fünfmal am Boden hatte. Doch der Rivale steht immer wieder auf und schlägt ihn dann zu Boden. Das hat was von Rocky.“
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