Ein vierfacher Weltmeister weiß eben, worauf es ankommt: Bereits am Samstag hatte sich Sebastian Vettel in Mexiko vorgenommen, vor allem die heikle Startphase unbeschadet zu überstehen. Als es in Kurve eins am Sonntag tatsächlich zum Crash kommt, gelingt es dem Aston-Martin-Piloten das Chaos zu umfahren.
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"Wir haben uns aus dem Schlamassel rausgehalten und von Valtteris (Bottas; d. Red.) Dreher profitiert. Daniel (Ricciardo; d. Red.), der einen Schaden am Auto hatte, konnte ich in der ersten Runde auch überholen", erklärt Vettel, der vom neunten Startplatz aus als Achter aus dem ersten Umlauf zurückkehrt - nur Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi erwischt einen noch besseren Start als Vettel.
"Antonio konnten wir aber über die Strategie beim Boxenstopp wieder schnappen", freut sich Vettel, der das Rennen schließlich als Siebter hinter den beiden Ferraris beendet. "Ich war die meiste Zeit ziemlich alleine da draußen. Ferrari konnten wir nicht folgen, aber zumindest sind wir im Vergleich nicht so weit zurückgefallen wie zuletzt. Ich bin ganz happy: Wir konnten heute mitschwimmen und uns im Mix halten, das war ein solides Rennen."
Überraschend ist das Punkteresultat für Vettel aber nicht: "Freitag sah es ehrlich gesagt schon gut aus, also wusste ich, dass wir eine gute Longrun-Pace haben. Deswegen ging es heute einfach nur darum, sich beim Start rauszuhalten, um auch nach der ersten Runde noch in dieser guten Position zu sein."
Kam nicht weit: Mick Schumacher nach Startcrash raus
Ein Unterfangen, das ausgerechnet im Fall von Vettel-Kumpel und Landsmann Mick Schumacher am Sonntag gehörig misslingt: Der Haas-Pilot wird schon in der ersten Kurve unverschuldet in einen Crash mit Esteban Ocon und Yuki Tsunoda verwickelt, scheidet dabei genauso wie der Japaner mit gebrochener Hinterradaufhängung aus.
"Mein Start war eher mittelmäßig. Schade, dass ich da nicht weiter vorgekommen bin", ärgert sich Schumacher, der so mitten im Getümmel landet. "Es war sehr eng und dadurch, dass sich vorne Ricciardo gedreht hat, wurde es dann noch enger. Da haben dann einfach keine drei Autos mehr durchgepasst", erklärt der Haas-Pilot seinen zweiten Ausfall der Saison nach Russland.
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Schumacher nimmt den Dämpfer dennoch sportlich: "Am Ende geht es um Bruchteile von Sekunden, in denen man entscheiden muss. Irgendwie sind wir alle gleichzeitig und synchron in die Mitte gezogen, dann ist so ein Unfall in Runde eins schnell passiert. Jetzt hat es halt mal uns getroffen."
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Von

Frederik Hackbarth