Bitteres Rennen für Mick Schumacher und sein Haas-Team: Beide Autos des US-Rennstalls scheiden bei der Premiere des Saudi-Arabien GP früh aus. Den Anfang macht Schumacher Jr. bereits in Runde 10: Der Deutsche dreht sich in Kurve 22 weg und schlägt mit dem Heck voran in die Bande ein - eine exakte Kopie des Unfalls von Ferrari-Star Charles Leclerc im zweiten Training am Freitag.
Schumi Jr. kann nach dem Abflug unverletzt aussteigen, sein Haas ist Schrott. "Sorry", entschuldigt er sich am Boxenfunk. Es ist sein vierter schwerer Unfall des Jahres nach Monaco (Training), Frankreich (Qualifying) und Ungarn (Training).
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"Leider habe ich wohl etwas zu hart gepusht, beim Versuch wieder ins DRS-Fenster von Russell zu kommen. Dabei habe ich das Auto verloren", erklärt Mick seinen Abflug. Der Deutsche sieht aber auch viel Positives in Jeddah: "Die Pace schien da zu sein, wir konnten locker mit den Williams mithalten und ich denke, das konnten wir im Vorfeld wirklich nicht erwarten: Das war sehr motivierend, in dem Fall nur leider vielleicht ein bisschen zu sehr."
Kurios: Schumachers Crash wird auch im engen WM-Kampf zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton zum Zünglein an der Waage. Grund: Die Rennleitung reagiert mit einem Safety-Car auf den gestrandeten Haas, das Mercedes nutzt, um die beiden Führenden Lewis Hamilton und Valtteri Bottas hintereinander zum Boxenstopp zu holen. WM-Spitzenreiter Max Verstappen bleibt hingegen draußen.
Mick Schumachers Crash sorgt für eine Rennunterbrechung.
Die richtige Entscheidung: Denn das Rennen wird kurze Zeit später mit der roten Flagge unterbrochen, die Autos beziehen Aufstellung in der Boxengasse: Verstappen kann dadurch Reifen wechseln und findet sich mit einem geschenkten Stopp nun auch in bereinigter Order in Führung und vor allem auch vor Valtteri Bottas wieder.
Lewis Hamilton schäumt am Funk über die Entscheidung der Rennleitung: "Der Reifenstapel sah absolut in Ordnung aus." Fakt ist jedoch: An der Unfallstelle ist eine der extrem teuren und komplizierten Tecpro-Barrieren aufgestellt. Diese funktionieren nur, wenn sie intakt und richtig ausgerichtet sind. Wie von der Rennleitung zu vernehmen ist, ist eine der Tecpros beschädigt, weswegen ein Kran nötig ist, um sie zu ersetzen - das ist aus Sicherheitsgründen nur möglich, wenn das Rennen gestoppt ist.
Als das Rennen und der harte Kampf an der Spitze nach der Unterbrechung schließlich weitergehen, kommt es für Haas am Ende des Feldes noch dicker: Im Rückstau nach einem Crash zwischen Sergio Perez und Charles Leclerc, kann Nikita Mazepin dem Williams von George Russell nicht mehr ausweichen und kachelt dem Briten mit voller Wucht ins Heck. Der Russe übersteht den heftigen Auffahrunfall zum Glück ohne Blessuren.
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"Das war leider ein ganz schöner Schlag. Ich habe mit Stroll am Ausgang von Kurve zwei gekämpft, als aus dem nichts das Auto vor mir in die Eisen gestiegen ist", erklärt Mazepin: "Ich habe auch noch versucht zu bremsen, aber von 200 auf null hatte ich einfach keine Chance mehr zu stoppen." Haas bleibt damit auch vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi als einziges Team punktlos und folglich Letzter in der Team-WM.

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Von

Frederik Hackbarth