Er ist der beste Freund von Mick Schumacher im Fahrerlager der Formel 1 – und ein Verehrer seines Vaters Michael: Esteban Ocon geht beim GP Italien in Monza mit einer Hommage an den Rekordweltmeister an den Start.
Der Helm des Alpine-Stars erinnert an den roten Kopfschutz von Michael Schumacher – inklusive der sieben Sterne auf dem Helmdach und des chinesischen Drachen an der Seite. Am Hinterkopf sind alle Siege des Deutschen in Monza aufgelistet, also die Jahre 1996, 1998, 2000, 2003 und 2006.
Am Hinterkopf sind alle Siege des Deutschen in Monza aufgelistet.

„Dies ist ein Tribut an den großen Michael Schumacher“, sagt Ocon. „Wir erinnern uns alle an den roten Helm, wie er so viele Rennen gewonnen hat. Meine Leidenschaft für die Formel 1 habe ich nur Michael zu verdanken. Deshalb habe ich mir gedacht, das hier in Monza zu zeigen.“
Schumachers Sohn Mick kämpft derweil um seine Zukunft in der Formel 1. Ocon hat sich bereits für den Haas-Pilot als Teamkollege bei Alpine ausgesprochen. Doch das allein reicht nicht. Schumacher muss weiter Leistung bringen.
In Zandvoort verhinderte das sein Haas-Team. Gleich zweimal gingen die Boxenstopps schief, einmal lag es an einem defekten Wagenheber. Und auch in Monza erwartet Schumi jr. am Sonntag ein „hartes Wochenende.“ Mick: „Aber es gibt nun mal diese Art von Strecken, auf denen unser Auto nicht so gut funktioniert, wie wir es gerne hätten.“
Mick Schumacher kämpft um seine Zukunft in der Formel 1.

Hintergrund: Der Haas hat einen zu großen Luftwiderstand und dafür im Verhältnis zu wenig Ferrari-Power. „Alle Hochgeschwindigkeits-Rennstrecken mit geringem Abtrieb liegen unserem Auto nicht“, erklärt Haas-Teamchef Günther Steiner. „In diesem Jahr sind wir nicht in der Lage, auf diesen Rennstrecken zu kämpfen.“ Aber, so räumt der Südtiroler auch ein: „Wir versuchen immer, unser Bestes zu geben, man weiß ja nie, ob es nicht vielleicht doch regnet.“
Dann dürfte auch Schumi junior seine Chance wittern: Wie sein Vater ist er ein Spezialist für nasse Bedingungen. Vielleicht mag ihn Kollege Ocon auch aufgrund dieser Ähnlichkeiten zur Formel-1-Legende so gerne.

Von

Bianca Garloff